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Die Trinität

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Die TrinitätBy Doug Batchelor

Eine erstaunliche Tatsache


Die Wissenschaft sagt uns, dass das Licht sich aus drei wesentlichen Strahlen-Komponenten oder Gruppen von Wellen-längen zusammensetzt. Obwohl klar unterschieden, könnte keines ohne das andere Licht sein. Jeder Strahl hat seine eigene unterschiedliche Funktion. Der erste bringt es hervor, der zweite leuchtet und der dritte vervollständigt.

Der erste Strahl, oft als unsichtbares Licht bezeichnet, ist weder sichtbar noch fühlbar. Der zweite ist sowohl sichtbar als auch fühlbar. Der dritte ist nicht sichtbar, aber als Hitze fühlbar.

Wie das Licht offenbart sich unser “einiger Gott” in den drei unter-schiedlichen Personen von VATER, SOHN und HEILIGER GEIST.


Das erhabenste Thema


Wenige lehrmäßige Themen haben mehr erhitzte Debatten unter Christen hervorgerufen als das Thema der Trinität. Gemeinden haben sich aufgelöst, und sogar Kriege sind wegen der Ausein-andersetzung über die Natur der Gottheit geführt worden. Verwirrung beim Thema der Natur Gottes ist nicht neu. Seit der Schöpfung hat der Mensch gewissenhaft versucht, IHN zu ver-stehen und zu erklären.- Im Buche Hiob hören wir Zofar den Schrei des menschlichen Herzens formulieren:

“Meinst du, dass du weißt, was Gott weiß, oder kannst du alles so vollkommen treffen wie der Allmächtige? Die Weisheit ist höher als der Himmel: was willst du tun?, tiefer als die Hölle: was kannst du wissen?” Hiob 11,7+8

John Wesley bemerkt: “Zeige mir einen Wurm, der den Menschen verstehen kann, und ich will dir einen Menschen zeigen, der den dreieinigen Gott versteht!”

Das Studium der Gottheit ist ohne Zweifel - das erhabenste Thema, dem sich ein Sterblicher auch nur versuchsweise nähern oder es erforschen kann. Denn Gott bezeichnet sich als ewig-während und als die ultimative Kraft, Gegenwart und Weisheit. Dieses Studiengebiet ist tiefer, weiter und breiter als irgend ein anderes Forschungsgebiet. “….sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.” Jesaja 55,9

Begrenzte menschliche Verstandeskräfte werden niemals imstande sein, alles über den ewigen Gott zu verstehen, genauso wenig wie wir mit unseren schwachen Beinen zu den Sternen empor springen können. Darum müssen wir uns dieser Seier geheimnisumhüllten Person mit einem großen Maß an “Barfuß-Ehrerbietung” und tiefer Demut nähern. Wie Mose, als er in die Gegenwart Gottes trat, müssen wir unsere Schuhe ausziehen, “denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land!” 2.Mose 3,5

Indem wir unsere vorgefassten Meinungen, Ideen und sektiererischen Übungen beiseite legen, können wir uns direkt dem Worte Gottes zuwenden, um zu erfahren, was ER für gut befunden hat, über sich selbst zu offenbaren. Aber denken wir daran, nur Gott kann Gott völlig begreifen, so dass uns selbst nach eifrigstem Forschen, noch unbeantwortete Fragen bleiben werden, Fragen, die selbst durch die endlosen Zeitalter der Ewigkeit ein fruchtbares Studiengebiet bilden werden.


Ein großes Problem


“Aber warte”, sagt da jemand. “wenn die Bibel lehrt, dass es nur einen Gott gibt, wie kann Gott dann aus drei Personen bestehen?” Die Bibel erklärt unzweideutig, dass es nur einen Gott gibt. Über 3000 Jahre lang haben die Juden die Worte aus 5.Mose 6,4 ständig wiederholt: “Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein!” 5.Mose 6,4

Diese heilige Passage wird “das Schema” genannt, (nach dem Hebrä-ischen bedeutet das: “Sein erstes Wort”), und ist von frommen Juden in hohen Ehren gehalten und jahrhundertelang auswendig gelernt worden. Jesaja hält das Zeugnis Gottes über sich selbst schriftlich so fest:

“So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR Zebaoth: Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott. Und wer ist mir gleich? Er rufe und verkünde es und tue es mir dar! Wer hat vorzeiten kundgetan das Künftige? Sie sollen uns verkündigen, was kommen wird! Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht! Habe ich's dich nicht schon lange hören lassen und es dir verkündigt? Ihr seid doch meine Zeugen! Ist auch ein Gott außer mir? Es ist kein Fels, ich weiß ja keinen.” Jes 44,6-8

Auch Jesus sprach über “den einzig wahren Gott”: (Joh 17, 3) und Paulus schrieb: “Denn es ist "ein" Gott und "ein" Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus.” 1.Timotheus 2,5.

Während die meisten Gläubigen mit dieser Grundwahrheit übereinstim-men, ist während der gesamten Kirchengeschichte eine hitzige Debatte über ihre tiefere Bedeutung geführt worden. Bedeutet dies, dass dort eine Person existiert, die drei verschiedene Titel hat? Oder gibt es dort drei unterschiedliche Personen, die auf geheimnisvolle Weise miteinander verschmelzen? Ist Jesus nur ein guter Mensch, eine Schöpfung, um uns zu erretten, und nur der Vater ist Gott? Noch andere glauben, dass der Vater und der Sohn tatsächlich Gott sind, aber der Heilige Geist nur die unpersönliche Kraft ist, die deren Anweisungen ausführt. Jede dieser widerstreitenden Ideen hat ihre treuen Anhänger gefunden. Wir wollen den Grund für diese Ansichten erforschen und sie mit den Aussagen der Bibel vergleichen.


Nur Jesus ?


Im dritten Jahrhundert, lehrte Sabellius, ein in Rom lebender libyscher Priester, dass Gott eine Einzelperson mit verschiedenen Titeln sei. Seine Lehre wurde als Modalismus bekannt. Danach repräsentieren der Vater, der Sohn und der Heilige Geist verschiedene “Hüte” oder Titel, die Gott trägt, je nachdem auf welche Art und Weise ER mit den Menschen der jeweiligen Epoche kommunizieren möchte.

Es ist ähnlich dem Wasser, das sich fest, flüssig oder gasförmig darstellen kann. Jedoch sind sie nicht drei Rollen, die von einer Person gespielt werden. Die Kirche betrachtete Sabellius` Darstellungen als gegen die Aussagen der Bibel gerichtet. So hat man ihn rasch exkommuniziert. Ungeachtet dessen gibt es auch heute noch Anhänger dieser “Einheits-lehre”. Diese Lehre behauptet, dass Jesus Christus nicht nur der Sohn, sondern auch der Vater und der Heilige Geist sei. Dabei wird Jesaja 9,6, wo der Messias (oder der versprochene Sohn) “Der ewige Vater” genannt wird, als biblischer Beweis für diese Auslegung benutzt.-

Diese “Einheits”-Lehre lässt jedoch die Tatsache außer Acht, dass der Sohn auf die Erde kam, um den wahren Charakter Gottes des Vaters der Welt zu offenbaren, einer Welt, die in geistlicher Blindheit befangen war.

Jesus betete zu seinem Vater in Gethsemane: “Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.” Joh 17,5+6

Jesus ist der Einzige, der den Vater offenbaren konnte, weil er das sicht-bar gemachte Ebenbild des Vaters ist: “Alles ist mir übergeben von meinem Vater. Und niemand weiß, wer der Sohn ist, als nur der Vater, noch, wer der Vater ist, als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.” Luk 10,22

“Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe.” Hebr. 1,3

So konnte Jesus sagen, als ihn die Jünger fragten, wie wohl der Vater aussähe: “Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?” Joh 14,9

Jesus spiegelte so ganz und gar den Charakter des Vaters wider, dass ER den Vater vollkommen reflektierte, daher der Titel “Ewig-Vater”. Ein anderer Grund, warum Jesus “Ewig-Vater” genannt wird, liegt in der Tatsache, dass diese Welt und alles auf ihr durch Jesus geschaffen wurde. So ist Jesus in einem ganz realen Sinn unser Vater: “Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat.” Hebr 1,2 “Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.” Joh 1,3)

Jesaja Kapitel 9 Vers 6 ist die einzige Stelle in der Bibel, wo Jesus “Vater” genannt wird. Vergessen wir nicht, dass Jesus sich selbst auch als “Menschensohn”, unser “Bruder”, unser “Hirte”, unser “Freund” und unser “Priester” bezeichnete. Eine Lehre auf einen einzigen Bibeltext zu bauen, ist genauso unvernünf-tig wie ein Haus auf einen einzelnen Zaunpfosten zu bauen.-

Die Bibel trennt wiederholt Vater und Sohn körperlich. Als Jesus auf der Erde lebte, sprach er von Seinem Vater im Himmel: “Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.” Mt 10,32

Er richtete seine Gebete immer gen Himmel zum Vater und sagte, dass der Vater Seinen eigenen individuellen Willen habe: “und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!” Lk 22,42

“Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände!” Lk 23,46

Dann, als er gestorben und auferstanden war, fuhr er gen Himmel und sitzt dort “zur rechten Gottes.” (Römer 8, 34) Dies macht deutlich, dass der Vater eine unterschiedliche Person ist.

Tatsächlich betont Jesus mehr als 80 mal, dass er nicht der Vater sei. Obwohl beide eins bleiben in Herkunft und Zielen, sind Jesus und der Vater klar abgegrenzte verschiedene Personen. Und bei mehr als einer Gelegenheit sprach der Vater zu Jesus vom Himmel herab: “Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.” Mt 3,17

Entweder sind Jesus und der Vater zwei unterschiedliche individuelle Personen oder Jesus war ein begnadeter Bauchredner.-

Ist Jesus ganz Gott ?


Eine andere Gruppe bezweifelt, dass Jesus tatsächlich alle Charakteris-tiken des ewigen Gottes besitzt?- Diese Fragen gehen zurück auf Arius, einen alexandrinischen Priester aus dem 4.Jahrhundert, der eine andere Gottesvorstellung hatte. Er lehrte, dass bevor Gott irgendetwas schuf, er einen Sohn erschuf, der Gott weder insgesamt gleichwertig noch dem Vater in der ewigen Existenz gleich sei.

Dieser Anschauung zufolge, die Arianismus genannt wird, ist Jesus ein übernatürliches Geschöpf, aber ER ist weder vollkommen menschlich noch vollkommen göttlich. Noch andere haben sich eine noch unausgegorenere Version dieser Lehre zurechtgelegt, nach der - zu ewigen Urzeiten - Gott der Vater eine gewisse Form von kosmischer Intimität mit dem Heiligen Geist gepflegt habe und Jesus das Produkt dieser Verbindung sei. Sie fragen: “Wie könnte ER Ihn sonst den Sohn nennen?”-

Jedenfalls sind diese Vorstellungen der Lehre des Neuen Testamentes diametral entgegengesetzt. Hier wird Jesus als der ewige Schöpfer offenbart und nicht als ein geschaffenes Wesen (Johannes 1,1-4). “Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“ 1.Joh 1,1-4

Wenn wir die Aussagen der Bibel in Bezug auf Gott mit dem biblischen Bericht über Jesus vergleichen, erkennen wir, dass die Charakteristiken Jahwes auch auf Jesus angewendet werden. Sehen wir uns doch die folgenden aussagekräftigen Beispiele an:

  1. Er ist selbst-existent s.oben! (Joh 1,1-4 14,6) Nur Gott ist selbst-existent (Psalm 90,2)
  2. Jesus stellt sich als ewig dar: Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.” Offb 1,8
  3. Er ist und hat das ewige Leben (1.Joh 5,11+12+20): “Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat, der hat das Leben nicht. Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“
  4. Er ist allmächtig: Offenbarung 1,8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.”
  5. Er hat alle Dinge geschaffen = Schöpfer. (Joh 1, 3 s.oben S.9) “Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.” 1.Mose 1,1 “Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oderMächte oder Gewalten es ist alles durch ihn und zu ihm ge-schaffen.” Kol 1,15+16
  6. Sogar der Vater nennt Jesus Gott: “´Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen´, aber von dem Sohn (spricht ER) (Psalm 45,7-8): ´Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches´”. Auch in: Hbr 1,7+8
  7. Jesus kann Sünden vergeben: (Lk 5,20,21) “Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben. Und die Schriftgelehrten und Pharisäer fingen an zu überlegen und sprachen: Wer ist der, dass er Gotteslästerungen redet? Wer kann Sünden vergeben als allein Gott?“ Die Bibel sagt, dass nur Gott Sünden vergeben kann! Jes 43,25: “Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinet-willen und gedenke deiner Sünden nicht.“

  8. Jesus ließ es zu, dass ER angebetet wurde. Den Aussagen der 10 Gebote zufolge darf nur Gott Anbetung entgegen-nehmen. Mt 14,33: “Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!“ “Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder.” Mt 28,9
  9. Als Thomas den auferstandenen Erlöser sah, bekannte der bekehrte Skeptiker: “Mein Herr und mein Gott!” (Joh 20,26-29)
  10. Selbst die Engel beten Jesus an: “Und wenn er den Erstgeborenen wieder einführt in die Welt, spricht er (Psalm 97,7): »Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten.«” Hbr.1,6
  11. Die Bibel lehrt auch, dass nur Gott die Gedanken des mensch-lichen Herzens kennen kann. (1 Könige 8,39). Jesus wusste jedoch immer, was die Menschen dachten: “..und bedurfte nicht, dass ihm jemand Zeugnis gab vom Menschen denn er wusste, was im Menschen war.” Joh 2,25 “ Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich!” Joh 1,48

  12. Durch den Geist ist Jesus allgegenwärtig: “Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.” (Mt 28,20) “Denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.” Apg 18, 10
  13. Jesus hat die Macht, Leben zu geben! Er stand sogar selbst aus dem Tode auf: “Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich's wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.” Joh 10,18 “Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt” Joh 11,25


Wenn wir die einzigartigen Merkmale Gottes betrachten und feststellen, dass Jesus jedes einzelne von ihnen besitzt, ist es offensichtlich, dass Jesus der ewige Gott sein muss.

Jesu Feinde wussten, wer ER war!


Selbst Jesu Feinde verstanden Seinen Anspruch auf Gleichheit mit dem Vater-Gott. Als Jesus kühn behauptete “Ich und der Vater sind eins!”, waren die jüdischen Führer außer sich und suchten, Ihn umzubringen. Sie verstanden sehr wohl, dass Jesus für sich in Anspruch nahm, Gott selbst zu sein: “Die Juden antworteten ihm und sprachen: Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen, denn du bist ein Mensch und machst dich selbst zu Gott”, Joh 10,33

Die Juden versuchten sogar, Jesus zu steinigen, als ER den selbst-existenten Titel Jahwes, den ER beim brennenden Busch (2.Mose 3) benutzte, für sich in Anspruch nahm. “ Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um auf ihn zu werfen. Aber Jesus verbarg sich und ging zum Tempel hinaus.” Joh 8,58+59

Die Juden begriffen, dass Jesus Gleichheit mit Gott beanspruchte, als er sagte: “Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch. Darum trachteten die Juden noch viel mehr danach, ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbat brach, sondern auch sagte, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich.” Joh 5,17+18

Es gibt nur 3 Schlussfolgerungen, die man beim Lesen dieser biblischen Texte ziehen kann:

1. Jesus war geistesgestört, als ER diese für sie empörenden Aussagen machte.
2. Er war ein Lügner.

Diese beiden Möglickeiten sind inakzeptabel!
3. Die dritte Möglichkeit ist die, dass ER eine erhabene ewige Wahrheit aussprach!

Für einen Christen, der den stellvertretenden Tod Jesu am Kreuz für sich in Anspruch nimmt, ist die dritte Option die einzig vertretbare. Denn andererseits, ein Lügner oder betrügerischer Mensch wäre auf keinen Fall gerecht genug, um unser Erlöser zu sein!-

Ein mittelalterlicher Irrtum?


Wahrscheinlich ist die am weitesten verbreitete christliche Sichtweise in Bezug auf Gott bekannt als die der “Trinität”. Dieser beliebte Glaube lehrt, dass die Gottheit aus drei unterschiedlichen Personen besteht, die zusammen von Ewigkeit her existiert haben. Ihre Namen sind der Vater, der Sohn (Jesus Christus) und der Heilige Geist. Jede dieser Persönlichkeiten besitzt ursprüngliches, nicht-abge-leitetes und nicht-entliehenes Leben. Sie sind alle gleichermaßen Gott und sind eins in Natur, Charakter und Zielsetzung. Sie sind nicht drei “Götter”, sondern ein Gott im Zusammenwirken der drei unterschied-lichen Personen.

Einige haben den Trinitarismus als Häresie dargestellt, da sie die eigen-sinnige mittelalterliche Kirche dafür verantwortlich ansehen, diese Lehre zuerst eingeführt zu haben. Um sich von der katholischen Version der Trinität abzusetzen, zogen viele protestantische Führer des 19. Jahrhun-derts das biblischere Wort “Gottheit” vor, wenn sie vom drei-einigen Gott sprachen. Aber nur die Tatsache, dass eine abgefallene Kirche an die Trinität oder an irgendeine andere Lehre glaubt, macht diese Lehre deshalb nicht automatisch unbiblisch.

Das Gegenteil ist auch wahr. Ein Standpunkt ist nicht korrekt, nur weil einige der frühen Kirchenführer ihn vertreten haben. Selbst die Apostel missverstanden die Art und Weise des ersten Kommens Jesu. Die Gültigkeit einer Lehre muss auf biblische Autorität gegründet sein und nicht auf jemand, der sie vertritt oder verwirft. Das Alte Testament wurde lange vor der Existenz der christlichen Kirche niedergeschrieben, abgefallen oder wahrhaftig, und dieses Alte Testament lehrt, dass drei Personen die Gottheit bilden. -

In Jesaja erklärt der Erlöser, der im Neuen Testament Jesus Christus ist (Galater 4,4+5), dass “Gott der Herr und Sein Geist” für Seine Sendung und Seine Mission der Erlösung verantwortlich sind (Jesaja 48,16+17). “Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen.” Gal 4,4-5 “Tretet her zu mir und hört dies! Ich habe von Anfang an nicht im Verborgenen geredet von der Zeit an, da es geschieht, bin ich auf dem Plan. - Und nun sendet mich Gott der HERR und sein Geist. So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Wege, den du gehst.” Jes 48,16-17 Manche meinen, weil man das Wort “Trinität” (hergeleitet vom lateinischen Wort “trinitas”, “Dreiheit” bedeutend) nicht in der Bibel findet, könne das Konzept eines dreieinigen Gottes nicht richtig sein.

Jedoch gebrauchen wir andererseits die Bezeichnung “Millennium,” (1000 Jahre bedeutend), um die Periode der Ruhe auf der Erde nach Jesu Wiederkunft zu beschreiben, obwohl sich das Wort “Millennium” nicht in Offenbarung 20 finden lässt. Eine Lehre ist nicht weniger wahr, nur weil ein nicht-biblisches Wort benutzt wird, um das zu beschreiben, was eine klare biblische Lehre aussagt. Das gilt für die Trinität, das zweite Kommen Jesu, das Unter-suchungsgericht und eine Menge anderer prägnanter Bezeichnungen für biblische Lehren.-

Ein Gott, drei Personen


Die Namen Gottes offenbaren Attribute seines Wesens. Gott praktiziert eine langgeübte Gewohnheit, verschiedene Namen zu gebrauchen, um den Charakter eines Menschen zu beschreiben. Jakob verdiente seinen Namen, der “Betrüger” bedeutet, als er seinen Vater hinterging, um den Segen zu stehlen, der für seinen Bruder Esau gedacht war. (1.Mose 27,35-36).

Bei seiner späteren Bekehrung rang Jakob mit dem Engel und bestand darauf, Gottes Segen zu erhalten. Dann wurde sein Name umgewandelt in “Israel”, das “ein Prinz mit Gott” bedeutet. (1.Mose 32,26-28) In gleicher Weise sagen die Namen Gottes, die wir im ersten Buch Mose und an anderer Stelle finden, sehr viel über unseren Schöpfer aus. “Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei,…” 1.Mo 1,26

Das hebräische Wort in diesem Text ist “Elohim”. Es ist ein Plural (Mehrzahl), der mehr als 2700 mal im Alten Testament gebraucht wird. Das bedeutet, dass inspirierte Schreiber vorzogen, “Elohim” 10 x mehr als die Einzahl-Form “El” zu gebrauchen, wenn sie Gott beschrieben. Selbst im alttestamentlichen Buch Daniel sehen wir ein Bild des Vaters und des Sohnes, auf dem sie als zwei unterschiedliche Personen dar-gestellt werden:

“Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht.” Dan 7,13

Der Menschensohn Jesus, kommt hier zu “dem, der uralt war”, der offensichtlich Gott der Vater ist. In den neutestamentlichen Schriften findet sich immer das Konzept eines Gottes aus drei eng verbundenen völlig göttlichen Personen. Der Apostel Paulus erklärt, dass es drei göttliche Personen gibt:

“………"ein" Leib und "ein" Geist, wie ihr auch berufen seid zu "einer" Hoffnung eurer Berufung "ein" Herr, "ein" Glaube, "eine" Taufe "ein" Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.” Eph 4,4-6

Paulus verwies oft auf die drei unterschiedlichen Personen der Gottheit:

“Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!” 2.Kor 13,13

“….um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!” Hebr 9,14

Das Buch der Offenbarung beginnt damit, die drei Personen der Gottheit vorzustellen:

“Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.” Offb 1,4-6

Darüber hinaus sehen wir bei der Taufe Jesu ganz klar die drei unter-schiedlichen Personen:

“Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.”
Mt 3,16-17

Wenn Jesus die einzige Person in der Gottheit wäre, woher käme dann die Stimme, die bezeugt “Dies ist mein lieber Sohn!” ?
Hat ER sich in drei aufgeteilt?:

(1) in eine Stimme vom Himmel,
(2) in die Taube, die vom Himmel herabschwebt und
(3) in seinen Leib am Ufer des Flusses?

Nein! Dies war nicht ein geschicktes Hantieren mit heiligem Rauch und Spiegeln, sondern eine königliche Wiedervereinigung, die die Wahr-heit über die Trinität offenbarte. Und darüber hinaus werden wir angewiesen unter Berufung auf die gemeinsame Autoriät dieser drei Personen zu taufen:

“Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!” Mt 28,19.

Einheit oder Mehrzahl ?


Das Gros der Verwirrung in Bezug auf die Anzahl der Personen, die die Gottheit bilden, entsteht durch ein einfaches Missverständnis über das Wort “eins”. Um es einfach zu sagen: “Eins” in der Bibel bedeutet nicht immer eine numerische Menge. Abhängig vom biblischen Text kann “eins” oft Einheit bedeuten!

Wir können dieses Prinzip schon sehr früh in der Schrift erkennen:

“Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein "ein" Fleisch.” 1.Mose 2,24 “Ein Fleisch” bedeutet hier nicht, dass ein verheiratetes Paar nach der Hochzeit zu einem einzigen menschlichem Wesen verschmilzt, sondern dass sie zu einer Familie zusammengefügt werden. Jesus betete, dass die Apostel “eins” sein mögen:

“Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.” Joh 17,22-23

Wir sollten bedenken, dass wenn Mose sagte: “Der Herr ist einer”, das Volk Israel von polytheistischen Völkern umgeben war, die viele Götter anbeteten, die ständig in kleinliches Gezänk und Konkurrenzkampf verwickelt waren, wogegen der Gott, der schuf, aus 3 unterschiedlichen oder separaten Persönlichkeiten besteht, die dennoch vollkommen eins sind in ihrer Mission der Rettung und Erhaltung ihrer Geschöpfe. “Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.” 5.Mose 6,4

Indem der Geist den Willen des Vaters und des Sohnes ausführt, ist es auch Sein Wille. Zugegeben, es ist für uns Menschen eine Denkübung, zu erfassen, dass ein Gott (“ER”) auch und gleichermaßen “SIE” (Mehrzahl) sein kann. Wie ein Seil mit drei zusammengefassten Strängen bilden die drei Personen - der Vater, der Sohn und der Geist den einen Gott.

Gott offenbart in der Natur


Obwohl es in dieser Welt nichts gibt, was hinreichend Gott beschreiben könnte, erklärt Paulus, dass, “Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit,…. seit der Schöpfung der Welt ersehen” wird “aus seinen Werken…” ( Röm 1,20.) Die Wahrheit, dass Gott ein dreieiniger Gott ist, bestehend aus zwei (für uns) unsichtbaren Personen (Vater und Geist) und einer sichtbaren Person (Jesus), ist selbst bei der Schöpfung deutlich sichtbar.

Das Universum besteht aus drei Komponenten: Raum, Materie und Zeit. Von diesen dreien ist nur die Materie sichtbar. Raum benötigt Länge, Höhe und Breite, um Raum zu bilden. Jede Dimension ist getrennt und verschieden in sich selbst, und dennoch bilden die drei zusammen den Raum. Wenn man die Höhe entfernt, hat man keinen Raum mehr. Zeit ist auch eine dreifache Einheit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Zwei Komponenten sind unsichtbar (Vergangenheit und Zukunft), und eine ist sichtbar: die Gegenwart.

Jede Komponente ist auch hier getrennt und unterschiedlich, aber auch gleich wesentlich und notwendig, damit Zeit existiert. Auch der Mensch ist eine dreifache Einheit. Er besteht aus der körperlichen, der geistigen und der geistlichen Komponente. Auch hier sind zwei Komponenten unsichtbar (geistig und geistlich) und eine sichtbar (die körperliche / physische).-

Die Körperzellen bilden die fundamentale Struktur aller lebenden Organismen. Alles organische Leben wird durch Zellen gebildet, die aus drei wesentlichen Komponenten bestehen:

(1) die äußere Hülle/Wand,
(2) das Cytoplasma und
(3) der Zellkern (wie die Schale, das Eiweiß und das Eigelb des Eies).

Wenn eine Komponente entfernt wird, stirbt die Zelle ab. Bei allen genannten Beispielen resultiert die Entfernung einer der Komponenten im Absterben des Ganzen.-

In gleicher Weise besteht die Gottheit aus drei bestimmten Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Jede Einheit ist Gott:

- "ein" Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.” Eph 4,6

- “… und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus,” Titus 2,13

- “Petrus aber sprach: Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast? Hättest du den Acker nicht behalten können, als du ihn hattest? Und konntest du nicht auch, als er verkauft war, noch tun, was du wolltest? Warum hast du dir dies in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen.” Apg 5,3-4

Und doch ist es nur ein Gott! Die Entfernung einer Person zerstört die Einheit als Ganzes! Selbst die Erlösungsgeschichte illustriert die gegenseitige Abhängigkeit der Drei. Das Heiligtum hatte 3 Abteilungen: Vorhof, Heiliges und Allerheiligstes. -

Auch gibt es drei Stufen der Erlösung:
1. Rechtfertigung
2. Heiligung und
3.Verherrlichung.

In Jesaja 6,3 rufen die Engel um den Thron Gottes “Heilig, Heilig, Heilig!” Dreimal! - einmal für den Vater, einmal für den Sohn und einmal für den Heiligen Geist!

Die Quelle des Missverständnisses


Fast alle Bibeltexte, die durch die Ablehner der Trinität benutzt werden, um Jesus als einen “weniger wichtigen” Gott darzustellen, haben ihre Ursache in einem grundlegenden Versagen, die Menschwerdung Jesu zu verstehen. Jesus, Gott der Sohn, legte bei seiner Menschwerdung die volle Dimension seiner Göttlichkeit beiseite, oder - wir könnten auch sagen - er verhüllte die volle Dimension seiner Göttlichkeit, als ER auf diese Erde kam. Wie sonst hätte ER als Gott unter Menschen leben können.”

“Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch,” Römer 8,3

“Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.”, 2.Kor 8,9

“Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.” Phil 2,5-8

Wir sehen auch klar und deutlich, dass Jesus vor und nach seiner Menschwerdung wieder in unverminderter göttlicher Herrlichkeit und Ehre erstrahlt:

“Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.” Joh 17,5

“Den aber, der »eine kleine Zeit niedriger gewesen ist als die Engel«, Jesus, sehen wir durch das Leiden des Todes »gekrönt mit Preis und Ehre« denn durch Gottes Gnade sollte er für alle den Tod schmecken.” Hebr 2,9

Wenn Gott der Sohn nicht Seine Herrlichkeit hinter einem Schleier verborgen hätte, als Er auf die Erde kam, hätte der Mensch Seine strahlende Gegenwart nicht ertragen und schon gar nicht von Seinem vorbildlichen Leben lernen können.-

Wer ist der Wichtigste?


Wir wollen es jetzt wagen, etwas weiter auf geheiligtem Boden vorzu-dringen. Wenn wir die Geheimnisse der Gottheit betrachten, dann scheinen wir eine gewisse Rangordnung oder Ordnung in Bezug auf Autorität unter den drei Personen der Trinität zu erkennen. Halten wir fest: Während alle Drei eins sind in Eigenschaften und Attributen, so wie sie in Macht und Herrlichkeit gleich sind, scheint es so, dass der Vater als die ultimative Autorität angesehen wird:

“..ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes.” 1.Kor 3,23

“Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist der Mann aber ist das Haupt der Frau Gott aber ist das Haupt Christi.” 1.Kor 11,3

Der Sohn empfängt fortwährend Seine Herrlichkeit, Macht, Thron und Seine Vorrechte als Richter vom Vater:

“Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben.” Joh 3,35

“Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben”, Joh 5,22

In der Tat, es war Gott der Vater, der den Sohn “gab”. Tatsache ist auch – während es nicht verkehrt sein mag –, dass uns niemals gesagt wird, zu Jesus oder zum Geist zu beten – aber stattdessen sollen wir den Vater im Namen Jesu bitten! Dennoch, nur weil der Vater die höchste Autorität darzustellen scheint, wird dadurch die Göttlichkeit Jesu und des Geistes in keiner Weise ge-schmälert. Im Vergleich würde das sonst besagen, dass ein Unteroffizier weniger Soldat wäre als ein Feldwebel.-

Unter den drei Personen der Gottheit sehen wir kein Bestreben nach Vormachtstellung, kein Wetteifern um Anerkennung, oder Schwel-gen in Macht. Stattdessen ist genau das Gegenteil der Fall. In der Tat scheinen Vater, Sohn und Heiliger Geist immer bestrebt zu sein, sich gegenseitig - zu ehren und zu verherrlichen. Der Vater möchte den Sohn verherrlichen. Der Sohn lebt, um den Vater zu verherrlichen, und der Geist lebt, um den Vater und den Sohn zu verherrlichen:

“So redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da: verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche,” Joh 17,1

“Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.” Joh 17,5

“Er (der Geist) wird mich verherrlichen denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen.”Joh 16,14

“Als Judas nun hinausgegangen war, spricht Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist verherrlicht in ihm. Ist Gott verherrlicht in ihm, so wird Gott ihn auch verherrlichen in sich und wird ihn bald verherrlichen.” Joh 13,31-32

Ein Freund oder eine Kraft?


Es wäre ein Fehler, dies erhabene Thema zu verlassen, ohne eine weitere Verzerrung der Lehre über die Gottheit (Trinität) anzuprechen. Eine Gruppe von aufrichtigen Christen glaubt, dass der Vater und Sein Sohn tatsächlich verschiedene Personen sind. Nur den Heiligen Geist sehen sie als eine kosmische Kraft oder Geist - einen unpersönlichen Machtkanal oder ein bloßes Werkzeug, um die Befehle des Vaters und des Sohnes auszuführen. Wir können nachvollziehen, warum der Heilige Geist das Mitglied der Gottheit zu sein scheint, das man sich am schwierigsten vorzustellen oder näher zu erklären vermag. Manchmal haben wir wegen der Wortwahl “Heiliger Geist” auch den Eindruck von etwas “Spukigem”.-

Das Wort Gottes vergleicht den Heiligen Geist mit Wind, Feuer, einer Taube, mit Wasser und selbst mit einem Verteidiger! Aber wenn wir die verschiedenen Fassetten des Heiligen Geistes betrachten, können wir schnell erkennen, dass Er alle Eigenschaften einer eigenständigen und bestimmten intelligenten Individual-Persön-lichkeit besitzt:

Der Heilige Geist leitet und führt: “Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.” Joh 16,13 Es ist wahr, dass eine Landkarte oder ein GPS uns leiten können, aber niemand nennt eine Karte “Er”. Es wäre für Jesus sehr leicht gewesen, einfach zu sagen “wenn “es” kommen wird”, aber Jesus nennt den Heiligen Geist mehr als 15 mal “Er”. Warum sollte Gott sich soviel Mühe machen, Seine Ihm innewohnende Kraft in dem Ausmaß zu personifizieren, dass sie Gefühle, Gedanken und Sprache unabhängig von IHM (Gott) selbst besitze?-

Der Heilige Geist tröstet auch: “Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit:” Joh 14,16 Ich habe nie ein einsames Kind gesehen, das zu einem Staubsauger läuft, um umarmt zu werden - nur intelligente Persönlichkeiten können Trost spenden. Jesus versprach vor seiner Himmelfahrt, dass er einen anderen Helfer senden würde “paraclete” ist das hier gebrauchte griechische Wort, das ein vielseitiges persönliches geistliches Amt beschreibt wie Berater, Mutmacher, Rechtsbeistand, Helfer, Tröster Verbündeter, Anhänger oder Unterstützer. (Joh 14:16, 17, 26 15:26-27 16:7-15). Dies sind alles Wesenszüge, die normalerweise einer Person oder einem Freund zugeordnet werden. Wenn der Heilige Geist nur Gottes aktive Kraft ist, dann ist die Aussage in Joh 16,7-8 Unsinn: “Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht.” Dieser Bibeltext macht deutlich, dass der Heilige Geist nach der Himmelfahrt Jesu noch stärker persönlich gegenwärtig sein würde! Wenn der Heilige Geist lediglich Kraft ist, dann gibt es einfach keine Erklärung oder Logik dafür, warum Er nicht hätte kommen können, bevor Jesus gen Himmel gefahren wäre.-

Der Heilige Geist kann auch betrübt werden: “Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung.” Eph 4,30 “Aber sie waren widerspenstig und betrübten seinen Heiligen Geist darum ward er ihr Feind und stritt wider sie.” Jes 63,10 Autos haben viele Charakteristiken und Eigenarten. Manchmal scheinen sie sogar ein “Eigenwesen” zu haben. Aber Motorfahrzeuge können nicht beleidigt oder betrübt werden. Auch können sie nicht sprechen, wie der Heilige Geist es kann.

Der Heilige Geist spricht Menschen persönlich an: “Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen!” Apg 8,29 “..du hast durch den Heiligen Geist, durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes, gesagt (Psalm 2,1-2): »Warum toben die Heiden, und die Völker nehmen sich vor, was umsonst ist?” Apg.4,25 ”Ihr Männer und Brüder, es musste das Wort der Schrift erfüllt werden, das der Heilige Geist durch den Mund Davids vorausgesagt hat über Judas, der denen den Weg zeigte, die Jesus gefangen nahmen.” Apg. 1,16 Es gibt Computerprogramme, die Sprache reproduzieren könnnen, aber sie können keine inspirierten Gedanken hervorbringen.

Die Heiligen Schriften wurden durch den Heiligen Geist inspiriert: “Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.” 2.Petr 1,21 Auch lesen wir in Offenbarung 1,4-5 von einem Gebet um Gnade und Frieden vom Vater, dem Geist und Jesus Christus: “Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern*, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut.” Offb 1,4-5 * (s.Jes 11,2) Wir müssen fragen, ob Johannes den Geist zwischen Vater und Sohn eingereiht hätte, wenn er den Geist nicht als eine göttliche Intelligenz angesehen hätte im gleichen Sinne, wie Vater und Sohn es sind?

Den Heiligen Geist kann man lästern: Wenn der Heilige Geist einfach irgendeine göttliche Kraft ist, warum ist es dann beleidigender, den Heiligen Geist zu lästern und sogar noch verhängnisvoller, als gegen den Sohn Gottes zu sprechen?: “Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben. Und wer etwas redet gegen den Menschensohn, dem wird es vergeben aber wer etwas redet gegen den Heiligen Geist, dem wird's nicht vergeben, weder in dieser noch in jener Welt.” Mt 12,31-32 Laut Definition ist Lästerung “ein verächtliches oder profanes Verhal-ten oder eine solchgeartete Aussage oder Schreiben gegen Gott”. Bei einfacher Ableitung von dieser Definition, muss der Heilige Geist Gott sein!

Den Heiligen Geist kann man belügen: Petrus unterstrich die Göttlichkeit des Heiligen Geistes. Darum sagte er auch, dass den Heiligen Geist zu belügen bedeute, dass man Gott belogen habe: “Petrus aber sprach: Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast? Hättest du den Acker nicht behalten können, als du ihn hattest? Und konntest du nicht auch, als er verkauft war, noch tun, was du wolltest? Warum hast du dir dies in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen.” Apg 5,3-4

Der Heilige Geist kann ein Zeuge sein: “ Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist. Denn nachdem der Herr gesagt hat…(Jeremia 31,33-34)“:Hbr 10,15 In jedem Gerichtssaal auf der Welt können nur lebende Wesen als “Zeugen” bezeichnet und benannt werden.

Der Heilige Geist hat seinen eigenen “Sinn”: “Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt.” Römer 8,27 Wir können klar erkennen, dass der Heilige Geist nicht eine bloße Kraft ist, sondern die dritte göttliche Person der Gottheit. Obwohl ein Geist, besitzt Er alle Charakteristiken einer Person und eines Individuums. Der Geist wird deutlich als eine Persönlichkeit dargestellt, die spricht, lehrt, führt, die wählen und Zeuge sein kann, die tröstet und beleidigt werden kann.-

“Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!” 2.Kor 13,14

Liebe auf Golgatha


Die Wahrheit über den dreieinigen Gott kann auch im Evangelium selbst gefunden werden. Das Evangelium im Buch Johannes lässt sich zusammengefasst folgendermaßen beschreiben: Gott der Vater liebte diese Welt so sehr, dass ER Gott Seinen Sohn sandte, damit wir durch Gott den Geist geboren würden. “Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.” Joh 3,8 “Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.”
Joh 3,13 “Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.” Joh 3,16+17 Besonders aber auf dem Hügel Golgatha explodiert die Lehre von der Trinität geradezu in ihrer Bedeutung und wird zu mehr als zu kon-fessionellem Gezänk!-

Vor der Erschaffung der Erde besprach der dreieinige Gott die Aus-wirkungen der menschlichen Rebellion und des Falles. Durch die Linse göttlichen Vorhersehens erkannte ER das Ausmaß des Schreckens, den die Vergewaltigung der Welt durch die Sünde bewirken würde. Und dort, bevor der Mensch geschaffen war, wurde beschlossen, dass Jesus den himmlischen Thron verlassen und Stellvertreter der Mensch-heit werden würde. Jesus war “das Lamm”, das erwürgt war, “ehe der Welt Grund gelegt wurde”:

“…sondern mit dem teuren Blut Christi als eines un-schuldigen und unbefleckten Lammes. Er ist zwar zuvor auser-sehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen,” 1.Ptr 1,19-20 “Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist.” Offb 13,8

Wenn Jesus nur ein geschaffenes Super-Wesen war, dann ist Sein Tod für die Erlösung des Menschen nicht besser als der Tod eines Engels für uns.
Wenn Jesus Christus nicht die Gottheit selbst ist, dann konnte jeder Engel oder jedes andere geschaffene sündlose Wesen dem gleichen Ziele gedient haben.
Das würde praktisch Satans Beschuldigung gegen Gott unterstützt haben, dass Gott selbstsüchtig sei, da ER bewiesen habe, dass Er nur bereit sei,
eines Seiner Geschöpfe zu opfern, aber nicht sich selbst!-

Die Gottheit in der Zerreißprobe


Ein anderer Punkt, der angesprochen werden muss, ist der, dass Sünde Trennung vom Schöpfer bewirkt: “sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.”Jes 59,2 Die Übertretungen der menschlichen Rasse wurden auf den Sohn Gottes gelegt: “Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.”
Jes 53,6

Als Jesus am Kreuz hing und für unsere Sünden litt, wurde jede Faser Seines Seins zerrissen als die ewige Beziehung zu Seinem Vater und dem Geist zerbrach. In äußerster Qual schrie der Herr: “Mein Gott (für den Vater), mein Gott (für den Geist), warum hast du mich verlassen?” Mt 27,46 Wenn dort in der Gottheit nur eine Person gewesen wäre, dann hätte es nicht diesen qualvollen Trennungsschmerz gegeben, der das Leben aus dem Herzen Jesu presste.-

Das größte Risiko im Erlösungsplan, neben dem Verlust des Menschen, war die Zerstörung der Gottheit! Hätte Jesus gesündigt, dann hätte Er im Gegensatz zum Geist und Seinem Vater gehandelt: Allmächtiges Gute hätte dem allmächtigen Bösen gegenüber gestanden. Was wäre mit der übrigen Schöpfung geschehen? Wen hätte das ungefallene Universum als rechtmäßig be-trachtet? Eine einzige Sünde hätte die Gottheit und das Universum in das kosmische Chaos schleudern können! Die Proportionen dieser Katastrophe sind unvorstellbar. -

Trotzdem war die Gottheit bereit, dieses zerstörerische Risiko um der Erlösung des Menschen willen auf sich zu nehmen! Das offenbart uns die Tiefe der erstaunlichen Liebe Gottes!

Schlussbemerkung


Sehr verwirrt in Bezug auf die Lehre von der Trinität - ging Augustinus, dieser große Gottesmann, eines Tages am Strand des Meeres entlang. Während er nachdachte, sah er einen kleinen Jungen, der immer wieder vom Strand zum Wasser lief, eine Muschel mit Wasser füllte und zurück zu einer Krabbenhöhle im losen Sand eilte, in die er das Wasser goss. “Was machst du da, kleiner Mann?” fragte Augustinus. “O”, sagte der Junge, “ich versuche den ganzen Ozean in diese Höhle zu gießen.” Augustinus hatte seine Lektion verstanden. -

Als er weiterging, sagte er zu sich selbst: “Das ist genau das, was ich gerade zu tun versuche. Ich sehe es jetzt: An den Ufern der Zeit stehend, versuche ich, in diesen meinen kleinen endlichen Geist Dinge hinein zu bekommen, die unendlich sind”. -

Auch wir sollten uns damit zufrieden geben, Gott einige Dinge wissen zu lassen , die wir noch nicht verstehen können.- Es wäre vermessen und überheblich zu behaupten, dass wir alles über Gott verstehen : “O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!” Röm 11,33

Wenn wir Gott ganz entschlüsseln könnten - wie z.B. einen genetischen Code - dann würde Er aufhören, Gott zu sein! Dennoch ist uns viel über Gott offenbart worden zu unserem Segen: “ Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich, dass wir tun sollen alle Worte dieses Gesetzes.” 5.Mose 29,29

Was offenbart ist, ist, dass diese Lehre über den dreieinigen Gott oder die Trinität für Gott wichtig sein muss. – Der Dienst Jesu beginnt und endet mit einer Betonung der drei Personen der Gottheit. Der Vater, Sohn und Geist sind gegenwärtig bei der Taufe Jesu und bei Seiner Himmelfahrt. Jesus forderte Seine Nachfolger auf, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen.- Das Zeugnis der Heiligen Schrift weist darauf hin, dass die Gottheit weder in drei Götter aufgeteilt noch in eine Person gegossen werden kann.

Diese Drei-in-Eins haben uns nicht nur geschaffen, sondern Sie lieben uns und haben einen erstaunlichen Plan ersonnen, eine verlorene Welt von der Sünde zu retten, um uns in Gottes Gegenwart ins Paradies zurückzu-versetzen.- “Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen.” 2.Kor 13,14


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