In Stein gemeißelt

In Stein gemeißelt

Gott ist der Herrscher des Universums … und als Herrscher hat er natürlich einige Regeln für seine Schöpfung aufgestellt.

Sie kennen sie wahrscheinlich bereits. Es sind insgesamt zehn Gebote, die regeln, wie wir uns gegenüber Gott und unserem Nächsten verhalten sollen. Sie gelten seit Anbeginn der Zeit und werden bis in alle Ewigkeit Bestand haben, und sie sind eine Frage von Leben und Tod. Da so viel auf dem Spiel steht, nehmen Sie sich bitte ein paar Minuten Zeit, um in diesem Frage-und-Antwort-Spiel ernsthaft über Ihre Verantwortung nachzudenken …

Frage: Woher stammen die Zehn Gebote?

  • „Und er gab Mose … zwei Tafeln des Zeugnisses, Steintafeln, beschrieben mit dem Finger Gottes“ (2. Mose 31,18).
  • „Und die Tafeln waren das Werk Gottes, und die Schrift war die Schrift Gottes, die auf die Tafeln gemeißelt war“ (2. Mose 32,16).

Antwort: Der Gott des Himmels schrieb die Zehn Gebote mit seinem eigenen Finger auf Steintafeln und gab sie Mose, damit er sie Israel überbringe.

Frage: Warum hat Gott uns die Zehn Gebote gegeben?

  • „Wer das Gesetz hält, der ist glücklich“ (Sprüche 29,18).
  • „Halte meine Gebote, denn sie werden dir lange Tage, ein langes Leben und Frieden bringen“ (Sprüche 3,1–2).

Antwort: Es gibt mehrere Gründe, warum Gott der Menschheit sein Gesetz gegeben hat. Einer davon ist unser Glück. Das ist richtig! Das Halten seines Gesetzes fördert Frieden und Freude in unserem Leben.

Frage: Muss ich Gottes Gebote heute halten?

  • „Denn die Sünde [das Brechen von Gottes Gesetz, 1. Johannes 3,4] soll keine Macht über euch haben; denn ihr seid nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade. Was nun? Sollen wir sündigen [das Gesetz brechen], weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne!“ (Römer 6,14–15).
  • „Heben wir denn das Gesetz durch den Glauben auf? Das sei ferne! Nein, wir bestätigen das Gesetz“ (Römer 3,31).

Antwort: Nach der Bibel sind Christen heute verpflichtet, die Zehn Gebote zu halten – nicht als Mittel zu ihrer Errettung, denn sie sind durch Gnade aufgrund des Opfers Jesu errettet –, sondern um den Frieden und die Freude zu fördern, die Gott für alle seine Kinder wünscht.

Gnade ist wie die Begnadigung eines Gefangenen durch den Gouverneur. Sie vergibt ihm, aber sie gibt ihm nicht die Freiheit, auch nur ein einziges Gesetz in den Gesetzbüchern zu brechen. Der Vergebene, der unter der Gnade lebt, steht unter doppelter Verpflichtung, das Gesetz zu halten. Ein Mensch, der sich weigert, Gottes Gesetz zu halten, und sagt, er lebe unter der Gnade, irrt sich. Er lebt in Schande.

Frage: Ist es überhaupt möglich, Gottes Gebote zu halten?

  • „Ich werde meine Gesetze in ihr Herz geben und sie in ihren Sinn schreiben“ (Hebräer 8,10).
  • „Ich vermag alles durch Christus“ (Philipper 4,13).
  • „Gott hat seinen eigenen Sohn gesandt … damit die Gerechtigkeit des Gesetzes in uns erfüllt werde“ (Römer 8,3–4).

Antwort: Wir können es tun. Die Bibel sagt, dass wir es durch Christus können.


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