Der Schöpfer von Mythen
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Er wird als amerikanischer Held und als großes Symbol für Einwanderer gepriesen, die dem restriktiven Land der Despoten entflohen sind. Historiker erkennen jedoch an, dass Christoph Kolumbus nicht dadurch zur Ikone wurde, dass er sich selbst in den Vordergrund stellte, sondern indem er in den Augen derer erhöht wurde, die einen Entdecker brauchten, der sich dem unbekannten Meer stellte und die Gefahren der Wildnis besiegte.
Washington Irving machte Kolumbus durch eine 1829 verfasste Biografie populär, die mehr Romantik als Fakten enthielt. Kolumbus war weniger daran interessiert, das Land der Freien und die Heimat der Tapferen zu gründen, als vielmehr den europäischen Imperialismus voranzutreiben und die Wirtschaft Spaniens zu fördern. Viele glauben heute, dass er einen massiven Sklavenhandel anführte und Krankheiten und Kriege mitbrachte, die Tausende von Ureinwohnern dezimierten.
Die Schöpfungsberichte in Genesis werden von vielen als Mythologie oder Allegorie angesehen. Evolutionisten behaupten, die Wissenschaft zeige, dass die Vorstellung, unsere Welt sei in sechs Tagen erschaffen worden, unmöglich sei. Sogar manche Christen versuchen, Evolution und Schöpfung miteinander zu verbinden, indem sie behaupten, Gott habe bestimmte Lebensformen ins Leben gerufen und sie sich dann weiterentwickeln lassen.
Doch diese populären Ansichten stehen nicht im Einklang mit der Heiligen Schrift. So sehr manche Wissenschaftler Darwin auch zu einer Ikone der Entstehung unserer Welt machen wollen, die Bibel widerlegt diese Ansichten und offenbart uns die Wahrheit. „In sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde, das Meer und alles, was darin ist, geschaffen“ (2. Mose 20,11).
Das Wort Gottes lehnt eine mythische Auslegung der Genesis ab. Hiob spricht von den Verfehlungen eines realen Menschen namens Adam (Hiob 31,33). Salomo bekräftigt, dass der Mensch am Anfang „aufrecht“ geschaffen wurde (Prediger 7,29), nicht gebeugt wie eine niedere Lebensform. Jesus spricht ganz klar von der Erschaffung der Menschheit (Matthäus 19,4.5).
Seit der Schöpfung versucht Satan, einen Mythos über das Werk Gottes zu erschaffen, und hat viele hinsichtlich der Ursprünge der Menschheit verwirrt. Doch wer die Bibel studiert, weiß, dass der Teufel „von Anfang an ein Mörder war und nicht in der Wahrheit steht … denn er ist ein Lügner“ (Johannes 8,44).
Wende es an:
Denken Sie an ein Märchen aus Ihrer Kindheit, an das Sie einst glaubten und von dem Sie später herausfanden, dass es ein Mythos war.
Vertiefung:
Jesaja 42,5; 2. Korinther 11,3; Offenbarung 12,9