Showdown auf Golgatha

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Genau wie bei Adam und Eva glaubte Satan, Jesus in seiner Gewalt zu haben. Nach drei Jahren, in denen Christus in ganz Israel Wunder vollbracht, gepredigt und gelehrt hatte, hatten sich die religiösen Führer und die Öffentlichkeit weitgehend gegen den Nazarener gewandt. Die Menschenmengen, die Jesus noch wenige Tage zuvor mit Palmzweigen und „Hosanna!“-Rufen in Jerusalem empfangen hatten, forderten nun, dass sein Blut vergossen werde (Matthäus 27,25).

Die Römer hatten sich nicht sonderlich um Jesus gekümmert, bis das Volk aufgewühlt worden war. Die Provinzbeamten, die um die Aufrechterhaltung der Ordnung besorgt waren, um Caesar zu beschwichtigen, hörten auf die Rufe der Menge und ordneten die Hinrichtung Jesu an. Es sollte einer der qualvollsten Tode sein, die die Welt damals kannte: der Tod durch Kreuzigung.

Was niemand wusste – weder die Jünger, noch die Pharisäer, noch die Römer und schon gar nicht die johlende Menge – war, dass all dies bereits vor Jahrtausenden in den Höfen des Himmels vorhergesehen worden war. Jesus mag zwar von römischen Wachen gefangen genommen und von einem römischen Beamten verurteilt worden sein, doch in Wirklichkeit war er bereit, sein Leben hinzugeben, um diejenigen zu retten, die bereit waren, auf sein Opfer zu vertrauen (Johannes 10,15) – sogar jene, die ihn schlugen, verspotteten und die Nägel in seine Hände und Füße schlugen (Lukas 23,34).

Satan glaubte, er hätte alles durchschaut. Die Massen aufwiegeln, korrupte Beamte beeinflussen, denen Selbstschutz wichtiger war als ehrliche Gerechtigkeit, und eine grausame Hinrichtung inszenieren. Doch am Kreuz, auf Golgatha, hatte Jesus das letzte Wort: Der „Herrscher dieser Welt“ würde durch ein Opfer „vertrieben“ werden, das, wenn es angenommen würde, die Anklagen des Teufels gegen jeden Menschen, überall und zu jeder Zeit auslöschen würde.

Jesu Gehorsam und Opfer haben Satans Intrigen zunichte gemacht. Sein Tod kann auch deine Sünden tilgen, wenn du bereit bist, ihm zu vertrauen.

Wende es an:

Egal, wie schwierig eine Situation auch sein mag, denk daran, dass Jesus das Allerschlimmste überwunden hat und dass Sein Sieg dir heute zur Verfügung steht.

Vertiefe dein Verständnis:

Johannes 11,45–54; Matthäus 26,63.64; Johannes 12,27–36