Zur Heiligkeit berufen

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Wären Sie stolz darauf, als Wildschwein bezeichnet zu werden? Genau das geschah 1909, nachdem das Footballteam der University of Arkansas, das damals als „Cardinals“ bekannt war, die Louisiana State University (LSU) besiegt hatte. Trainer Hugo Bezdek bezeichnete seine Spieler als „eine wilde Bande von Razorback-Schweinen“. Innerhalb eines Jahres stimmte die Studentenschaft dafür, das offizielle Maskottchen in einen Razorback zu ändern.

Razorbacks sind keine sanften Hausschweine. Sie gelten als zäh und manchmal als schlecht gelaunt. Doch ihre Furchtlosigkeit und Hartnäckigkeit inspirierten den Spitznamen der Footballmannschaft. Seit den 1960er Jahren hat ein lebender Razorback (heute ist es ein russischer Eber) bei Universitätsspielen sein Debüt gegeben.

Christen sind zu einem Leben in Furchtlosigkeit und Hartnäckigkeit berufen, nicht nach der Art eines Wildschweins, sondern nach dem Charakter Christi. „Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern zur Heiligkeit“ (1. Thessalonicher 4,7). Um dieses geheiligte Leben zu führen, hat Gott jedem Gläubigen „Kraft nach dem Geist der Heiligkeit“ gegeben (Römer 1,4).

Ein solch verändertes Leben beginnt nicht mit äußerem Handeln, sondern mit einer inneren Veränderung. Der Apostel Paulus betete, dass Gott „euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit mit Kraft stärke durch seinen Geist im inneren Menschen, damit Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne; damit ihr, verwurzelt und gegründet in der Liebe“ (Epheser 3,16–17).

Wenn du dein Leben Jesus übergibst, wirkt er in deinem Leben und verwandelt dich in eine neue Schöpfung. „So wie ihr eure Glieder als Sklaven der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit, die zu noch mehr Gesetzlosigkeit führt, hingegeben habt, so gebt nun eure Glieder als Sklaven der Gerechtigkeit für die Heiligkeit hin“ (Römer 6,19). Dann können wir stolz „Kinder Gottes“ genannt werden (1. Johannes 3,2).

Wende es an:

Versuche, über die verschiedenen Begriffe nachzudenken, die Gott verwendet, um sein Volk zu beschreiben (Gemeinde, Geliebte, Braut, Sohn/Tochter usw.).

Vertiefe dein Verständnis:

Römer 8,12–17; Galater 2,20; 2. Korinther 5,17