Eine heilige Braut

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Es war der glücklichste Tag ihres Lebens – der 10. Februar 1840 –, als Königin Victoria hinter Albert von Sachsen-Coburg, ihrem geliebten zukünftigen Ehemann, die Chapel Royal im St. James’ Palace betrat. Während sie anmutig den Gang entlangschritt, trugen ein Dutzend errötende Brautjungfern ihre lange und elegante Brautschleppe. Victorias exquisites, mit Spitze besetztes Satinkleid und ihr Spitzen Schleier waren atemberaubend in reinem Weiß gefertigt – was einen Trend begründete, der bis heute anhält.

Die Heilige Schrift beschreibt die Kirche, die Braut Christi, als in reine, makellose Gewänder gekleidet, „ohne Flecken, Falten oder Ähnliches, sondern heilig und untadelig“ (Epheser 5,27). Doch wie kann die Kirche, die aus unvollkommenen Menschen besteht, so rein und lieblich werden? Die Kirche besteht aus Menschen, die aus eigener Kraft sicherlich keine Güte hervorbringen können. Tatsächlich versichert uns das Wort Gottes, dass „alle unsere Gerechtigkeit wie ein beflecktes Kleid ist“ (Jesaja 64,6).

Wir können dankbar sein, dass Jesus sich selbst für die Gemeinde hingegeben hat und dass er jeden von uns persönlich einlädt, von seiner makellosen Gerechtigkeit bedeckt zu werden. „Kommt nun, und lasst uns miteinander rechten … wenn eure Sünden auch rot wie Scharlach sind, sie sollen weiß werden wie Schnee; wenn sie rot sind wie Purpur, sie sollen wie Wolle werden“ (Jesaja 1,18).

Jesus ist der Einzige, der unsere schmutzigen Lumpen wegschneiden, uns reinwaschen und uns ein neues Herz und ein siegreiches Leben schenken kann. Er ist der Einzige, der uns auf dem richtigen Weg halten und unser Leben reinigen kann, und Er sehnt sich danach, dies für jeden von uns zu tun. Hast du Seine unglaubliche Einladung angenommen?

Wende es an:

Suche nach einem Gemälde oder Foto von Königin Victorias Hochzeitskleid. Bitte Gott, dich mit dem reinweißen Gewand der Gerechtigkeit Christi zu bedecken.

Vertiefe dein Verständnis:

Hosea 2,19; 2. Korinther 11,2; Epheser 5,25–26