Gott hasst die Sünde
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In ganz Nordamerika und in vielen anderen Teilen der Welt haben Sie vielleicht schon von einer sogenannten „Kirche“ gehört, die bei Beerdigungen von im Kampf gefallenen Soldaten oder AIDS-Opfern protestiert. Diese Demonstranten tragen obszöne Schilder, auf denen steht, dass Gott gegen diese oder jene Person oder Sache sei: „Gott hasst Amerika“ ist eine der wenigen Parolen, die man dort zu lesen bekommt.
Das Verhalten dieser Gruppe wurde von Christen und Nichtgläubigen gleichermaßen scharf verurteilt – obwohl der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten mit 8 zu 1 Stimmen ihr Recht auf Protest bestätigte, egal wie widerwärtig und beleidigend ihre Botschaft auch sein mag.
Was Gott jedoch wirklich hasst, ist nicht Amerika. (Er hat sicherlich seine Bedenken bezüglich der Nation.) Er hasst auch keine Soldaten oder Menschen, die sich mit einer gefürchteten Krankheit angesteckt haben. Gott „hasst“ nicht einmal Sünder!
Es ist wahr: Gott hasst die Sünde, aber er liebt jene Menschen, die sich gegen seinen Weg aufgelehnt haben, und er wünscht sich verzweifelt, dass sie zu ihm zurückkehren.
Aber die Sünde? Gottes Ablehnung der Sünde ist klar: „Du bist zu rein, um das Böse anzusehen, und kannst die Bosheit nicht ertragen“ (Habakuk 1,13).
Gott abzulehnen provoziert zwar seinen Zorn, aber dieser richtet sich gegen die Ablehnung und nicht gegen den Menschen, den er liebt und zur Umkehr führen möchte. Indem wir das Opfer Jesu annehmen und Gottes Weg folgen, können wir mit ihm versöhnt werden und dem Zorn entkommen, der für die Sünde bestimmt ist.
Wende es an:
Wenn du jemanden kennst, der glaubt, dass Gott ihn nicht mag, teile die gute Nachricht: Gott hasst die Sünde, nicht die Sünder!
Vertiefe dein Verständnis:
Hebräer 12,29; Römer 3,23; Epheser 2,3