Reine Worte

Daily Devotional Audio

In einer 2017 durchgeführten Studie stellte der Forscher Mark Bannister fest, dass 75 Prozent der Songs, die zu Top-Hits wurden, explizite Texte enthielten. Dieser Anstieg bei populären Songs mit drastischen Ausdrücken ist äußerst dramatisch, wenn man bedenkt, dass dies einem Zuwachs von 833 Prozent seit dem Jahr 2001 entspricht.

Songtexte gelten als explizit, wenn sie sich auf Sex, Gewalt oder andere Themen beziehen, ohne diese durch Metaphern angemessen zu verschleiern. Das bedeutet, dass es – betrachtet man allein die Songtexte – heute weniger populäre Lieder gibt, die für Christen geeignet sind, als in früheren Jahren.

Ein Großteil der populären Musik, die in den letzten Jahren produziert wurde, fördert oder verherrlicht Begierde oder Gewalt. Mit anderen Worten: Diese Art von Musik steht in direktem Widerspruch zu der Lebensweise, die Christen führen sollen. Der Apostel Paulus warnte die Christen davor, das Verhalten der sie umgebenden Gesellschaft nachzuahmen: „Lasst uns anständig leben wie am Tag, nicht in Schwelgerei und Trunkenheit, nicht in Unzucht und Begierde, nicht in Streit und Neid. Legt vielmehr den Herrn Jesus Christus an und sorgt nicht für das Fleisch, um dessen Begierden nachzugeben“ (Römer 13,13–14).

Musik kann unsere Gefühle stark ansprechen, was bedeutet, dass sie auch dazu genutzt werden kann, gute Entscheidungen zu fördern. Dasselbe gilt für Lesestoff. Es gibt zahlreiche Websites, Zeitschriften und Bücher, die uns dazu inspirieren können, ein nützliches und liebevolles Leben zu führen. Auch wenn es manchmal schwierig sein mag, zu erkennen, ob ein Lied oder ein Buch unseren christlichen Lebensweg fördert oder behindert, können wir auf Gottes Führung vertrauen.

Er hat uns eine Fülle von Grundsätzen gegeben, auf die wir unsere Entscheidungen stützen können. Ob wir nun Musik oder Bücher auswählen – wir können entscheiden, was unserer Aufmerksamkeit würdig ist, indem wir es mit dem Maßstab vergleichen, den Gott gesetzt hat: „Die Frucht des Geistes ist in aller Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit“ (Epheser 5,9).

Setze es um:

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Vertiefung:

2. Korinther 6,15–18; 1. Johannes 2,15–17; Jakobus 4,4