Sollten wir von heutigen Propheten erwarten, dass sie neue Lehren begründen?
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Wahre Endzeitpropheten werden keine neuen Lehren begründen. Der Apostel Johannes macht deutlich, dass Menschen, die der Wahrheit der Heiligen Schrift etwas hinzufügen oder davon wegnehmen, nicht von Gott geleitet werden. Jede Lehre, die nicht im Einklang mit dem Wort Gottes steht, sollte automatisch verworfen werden. Die Bibel ist die Quelle aller Lehre, unser sicheres Fundament der Wahrheit. Jesaja warnte: „An das Gesetz und an das Zeugnis! Wenn sie nicht nach diesem Wort reden, so ist kein Licht in ihnen“ (Jesaja 8,20).
Ein wahrer Prophet ist so etwas wie der Mond, der die Sonne widerspiegelt. Gottes Propheten erheben sich nicht selbst, sondern weisen andere auf den Herrn hin und ermutigen die Menschen, eine engere Beziehung zu Jesus zu pflegen. Sie lenken die Aufmerksamkeit nicht auf sich selbst, sondern auf die Bibel. Sie sind wie kleinere Lichter, die die Menschen auf das größere Licht der Wahrheit im Wort Gottes hinweisen. Manchmal offenbaren sie ein tieferes Verständnis der biblischen Lehre, das zu einer bestimmten Zeit klar war. „Denn der Herr, Gott, tut nichts, ohne zuvor seinen Knechten, den Propheten, sein Geheimnis zu offenbaren“ (Amos 3,7).
Gottes Propheten haben im Laufe der Zeit dazu beigetragen, sein Volk vor Fanatismus, Täuschung und geistlicher Trägheit zu bewahren. Sie haben denen, die sich vom Herrn abgewandt hatten, direkte Botschaften übermittelt, sie zurechtgewiesen, ermahnt und geleitet. Elia trat den Propheten des Baal entgegen. Nathan stellte König David zur Rede. Propheten halfen dabei, die Urkirche zu leiten.
Johannes der Täufer bereitete die Menschen auf das erste Kommen Jesu vor. Auf dieselbe Weise werden Gottes Propheten der Endzeit den Menschen helfen, die Endzeitprophezeiungen zu verstehen, die darauf hinweisen, dass Christus bald kommt. Ihre Botschaften stehen immer im Einklang mit der Bibel.