Vergeblichkeit

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Es ist ein wunderschöner Frühlingstag und du beschließt, deinen neuen SUV zu waschen und zu wachsen. Nachdem du dir Seife, einen Eimer, eine Bürste und einen Schlauch geschnappt hast, spülst du dein geliebtes Fahrzeug sorgfältig ab und beginnst, jeden Quadratzentimeter Lack, Chrom und Glas zu reinigen. Sobald alles getrocknet ist, trägst du eine Schicht Autowachs auf und beginnst dann, es mühsam zu polieren, bis dein SUV glänzt.

Als die Arbeit erledigt ist und deine Augen vor Stolz strahlen, springst du hinein, lässt den Motor aufheulen und fährst zum nächsten Offroad-Gelände. Während du eine unbefestigte Straße hinunterrast, entdeckst du vor dir eine riesige Schlammpfütze. Voller Freude trittst du aufs Gaspedal und pflügst durch die klebrige Masse. Klumpen aus Schmutz und Schlamm bedecken nun dein glänzendes Fahrzeug. Ein paar Stunden später, als du in die Einfahrt fährst, schaut dein Ehepartner aus dem Fenster und murmelt: „Sinnlos.“

Es gibt noch eine weitere Tätigkeit, die im geistlichen Leben keinen nützlichen Zweck erfüllt – das Bestreben, durch unsere eigenen Werke Erlösung zu erlangen. Der Apostel Paulus sprach die Sinnlosigkeit an, aus eigener Kraft das Gesetz halten zu wollen. Es ist vergleichbar mit dem Versuch, dein Auto mit einem Eimer Schlamm zu waschen. Er erklärt: „Ein Mensch wird nicht durch die Werke des Gesetzes gerechtfertigt, sondern durch den Glauben an Jesus Christus“ (Galater 2,16).

Der Tod Christi am Kreuz bestätigt die Sinnlosigkeit der Erlösung durch Werke; denn wenn wir durch unsere eigenen gerechten Taten gerettet werden könnten, wäre die Sühne unnötig. Denn „durch die Werke des Gesetzes wird kein Mensch gerechtfertigt“ (Römer 3,20), doch können wir „umsonst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist“ (Vers 24).

Wenn wir Gottes Geschenk im Glauben annehmen, „haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Römer 5,1). Ein solcher Friede kann niemals aus unseren vergeblichen Anstrengungen kommen; er ist das Ergebnis des wahren Glaubens, der Christus in das Herz bringt (Galater 2,20).

Wende es an:

Denke an eine Zeit in deinem Leben, in der deine Bemühungen erfolglos waren. Was musste sich ändern?

Vertiefe dein Verständnis:

Hiob 15,31; Psalm 94,11; 1. Korinther 15,17