Wer ist Jesus?
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Vor kurzem geriet die American Bible Society in die Kritik, weil sie Beschränkungen für die Internet-Domain „.bible“ eingeführt hatte. Nachdem sie die Rechte an allen Websites erworben hatte, deren Endung „.bible“ lautet, erließ die Gesellschaft Richtlinien, die verhindern sollen, dass säkulare und nichtchristliche Religionen die Bibel unter Nutzung der „.bible“-Domain herabwürdigen.
Aus dieser Debatte geht klar hervor, dass diejenigen, die an die Bibel als Wort Gottes glauben, sich von jenen bedroht fühlen, die die Bibel als bloßes Fiktionsbuch verspotten. Diese Spannung ist ein weiterer Ausdruck des Streits um die Identität Jesu. Denn wenn an der Bibel gezweifelt wird, wird auch die Identität Jesu in Frage gestellt.
Das liegt daran, dass es in der Bibel in erster Linie darum geht, wer Jesus ist. Als Jesus über das Alte Testament sprach, sagte er: „Ihr forscht in den Schriften, denn ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und diese sind es, die von mir zeugen“ (Johannes 5,39). Das Neue Testament hingegen handelt offensichtlich von Jesus.
Daher ist der Streit um die Zuverlässigkeit der Bibel auch eine Erweiterung des Streits um die Identität Jesu.
Die Identität Jesu ist nicht nur entscheidend für die Erlösung, sondern auch notwendig, um alle Wahrheit zu verstehen. Als Christus behauptete, dass er die Wahrheit sei, sagte er damit, dass wir ohne ihn nichts wirklich verstehen können. Der Apostel Paulus, der einen großen Teil des Neuen Testaments verfasste, bekräftigt, dass „die Wahrheit in Jesus ist“ (Epheser 4,21). Daher hat der Kampf zwischen Christus und Satan Auswirkungen auf jeden Bereich des Wissens, da wir nichts wirklich wissen können, ohne dass es wahr ist.
Anwendung:
Wo es rechtlich und gesellschaftlich akzeptabel ist, bringe einen Bibelvers an einer gut sichtbaren Stelle an.
Vertiefung:
Matthäus 16,13–17; Römer 1,20; Kolosser 1,17