Gott entwarf die Pläne.

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Gott entwarf die Pläne.
Lesson #17
Wir wissen alle, dass Gott vor 4000 Jahren Mose auf der Spitze des Berges Sinai die zehn Gebote übergeben hatte. Aber die wenigsten wissen, dass der Herr dem Mose gleichzeitig den Plan für eines der geheimnisvollsten Bauwerke gab, das je errichtet wurde - das Heiligtum. Dieses musste von grosser Bedeutung gewesen sein, denn die Israeliten konnten das verheissene Land nicht betreten, ehe dieses fertiggestellt war. Dieser einmalige, tragbare Tempel repräsentierte Gottes Wohnsitz unter seinem Volk. Die Gottesdienste machten dem aus der Sklaverei befreiten Volk das dreidimensionale Panomara des Erlösungsplanes deutlich. Ein aufmerksamer Blick in die Geheimnisse des Heiligtums wird Ihr Verständnis dafür schärfen, wie Jesus Verlorene erlöst und die Gemeinde leitet. Das Heiligtum dient auch als Schlüssel zum Verständnis mehrer Prophezeiungen. Diese Lektion hilft Ihnen, das Heiligtum zu erforschen und seine verborgenen Bedeutungen zu entdecken. Ein faszinierendes Abenteuer erwartet Sie!
Gott selbst übergab Mose die Pläne für das Heiligtum.
Gott selbst übergab Mose die Pläne für das Heiligtum.

1. Was musste Mose auf Anweisung Gottes bauen?

"Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich unter ihnen wohne." 2. Mose 25:8.

Antwort:   Der Herr befahl Mose, ein Heiligtum zu errichten - ein besonderer Bau, der als Wohnstätte des grossen Gottes des Himmels dienen sollte.

Eine Kurzbeschreibung des Heiligtums
Das Heiligtum war ein wunderschöner, zeltähnlicher Bau (13,5m x 4,5m), wo Gottes übernatürliche Gegenwart wohnte und besondere Gottesdienste abgehalten wurden. Die Wände waren aus Brettern von Akazienholz gefertigt, in silbernen Sockeln verankert und mit Gold überzogen (2. Mose 26:15-19, 29). Die Bedachung bestand aus vier Schichten: Leinen, Ziegenhaaren, Widderfellen und Dachsfellen (2. Mose 26:1, 6-14). Es wies zwei Abteilungen auf: das Heilige und das Allerheiligste. Ein dicker, schwerer Vorhang trennte die beiden Räume voneinander. Der Vorhof, der das Heiligtum umgab, mass 50 m in der Länge, 25 m in der Breite und 2,5 m in der Höhe (2. Mose 27:18). Das Ganze war umzäunt mit feiner Leinwand, getragen von 60 ehernen Säulen (2. Mose 27:9-16).

2. Was wollte Gott seinem Volk durch das Heiligtum verständlich machen?

2. Was wollte Gott seinem Volk durch das Heiligtum verständlich machen?

"Denn also spricht der Hohe und Erhabene, der ewiglich wohnt, des Name heilig ist: Der ich in der Höhe und im Heiligtum wohne..." Jesaja 57:15.

Antwort:   Gottes Erlösungsplan wird im irdischen Heiligtum offenbart. Die Bibel lehrt, dass jede Einzelheit im Heiligtum und jeder damit verbundene Dienst auf einen gewissen Aspekt von Jesu Erlösungswerk hinweist. Das bedeutet, dass wir den Erlösungsplan erst vollumfänglich verstehen können, wenn wir den Symbolismus verstehen, der mit dem Heiligtum verbunden ist. Die Bedeutung dieser Lektion kann daher nicht genug betont werden.

Das Heiligtum und die damit verbundenen Dienste sollten den Erlösungsplan verständlich machen.
Das Heiligtum und die damit verbundenen Dienste sollten den Erlösungsplan verständlich machen.

3. Wer gab Mose die Pläne für das Heiligtum? Wovon war der Bau eine Kopie?

"Das ist nun die Hauptsache, davon wir reden: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der da sitzt zu der Rechten auf dem Stuhl der Majestät im Himmel und ist ein Pfleger des Heiligen und der wahrhaftigen Hütte, welche Gott aufgerichtet hat und kein Mensch." "... welche dienen dem Vorbilde und dem Schatten des Himmlischen: wie die göttliche Antwort zu Mose sprach, da er sollte die Hütte vollenden: "Schaue zu," sprach er, dass du machest alles nach dem Bilde, das dir auf dem Berge gezeigt ist." Hebräer 8:1, 2, 5.

Antwort:   Die Baupläne für das Heiligtum, sowie die genauen Angaben für seine Errichtung wurden Mose von Gott gegeben. Es handelte sich um eine Kopie des Originals - des himmlischen Heiligtums - das als Vorbild diente.

4. Welche Gegenstände befanden sich im Vorhof?

4. Welche Gegenstände befanden sich im Vorhof?

Antwort:   A. Der Brandopferaltar, auf dem Tiere geopfert wurden, befand sich im Vorhof, gleich neben dem Eingang (2. Mose 27:1-8). Dieser Altar repräsentierte das Kreuz Christi. Das Tier repräsentierte Jesus, das wahre Opfer (Johannes 1:29).

B. Das , das zwischen dem Altar und dem Eingang zum Heiligtum stand, war ein grosses Waschbecken aus Eisen. Hier wuschen die Priester ihre Hände und Füsse, ehe sie Opfer darbrachten oder in das Heiligtum gingen (2. Mose 30:17-21 38:8).

Das Wasser bedeutete Reinigung von Sünde oder die Wiedergeburt (Titus 3:5).

5. Welche Gegenstände befanden sich im Heiligen?

5. Welche Gegenstände befanden sich im Heiligen?

Antwort:   A. Der Schaubrottisch (2. Mose 25:23-30) repräsentierte Jesus, das lebendige Brot (Johannes 6:51).

B. Der siebenarmige Leuchter (2. Mose 25:31-40) repräsentierte Jesus, das Licht der Welt (Johannes 9:5 1:9). Das Öl war Symbol für den heiligen Geist (Sacharja 4:1-6 Offenbarung 4:5).

C. Der Rauchopferaltar (2. Mose 30:7, 8) repräsentierte die Gebete des Volkes Gottes (Offenbarung 5:8).

Der Gnadenstuhl stellte Gottes Thron im Himmel dar, der ebenfalls zwischen zwei Engeln steht.
Der Gnadenstuhl stellte Gottes Thron im Himmel dar, der ebenfalls zwischen zwei Engeln steht.

6. Welche Gegenstände befanden sich im Allerheiligsten?

Antwort:   Die Bundeslade, der einzige Gegenstand im Allerheiligsten (2. Mose 25:10-22) war eine mit Gold überzogene Truhe aus Akazienholz. Über dieser Truhe standen zwei Engel, aus reinem Gold gefertigt. Zwischen diesen beiden Engeln befand sich der Gnadenthron (2.Mose 25:17-22), wo die übernatürliche Gegenwart Gottes thronte. Dieser stellte symbolisch den Thron Gottes im Himmel dar, der sich in gleicher Weise zwischen zwei Engeln befindet (Psalmen 80:2).

In der Bundeslade befanden sich die Zehn Gebote. Sie stellen Gottes Charakter dar, den er seinem Volk einpflanzt.
In der Bundeslade befanden sich die Zehn Gebote. Sie stellen Gottes Charakter dar, den er seinem Volk einpflanzt.

7. Was befindet sich im Innern der Bundeslade?

Antwort:   Die Zehn Gebote, welche Gott mit seinem eigenen Finger auf zwei steinerne Tafeln geschrieben hatte und die von seinem Volk immer beachtet werden (Offenbarung 14:12), befanden sich in der Bundeslade (5. Mose 10:4, 5). Doch der Gnadenthron war oben darüber angebracht, was bedeutete: Solange Gottes Volk seine Sünden bekannte und davon liess (Sprüche 28:13), würde ihnen Gnade widerfahren durch das Blut, das durch den Priester auf den Gnadenthron gesprengt wurde (3. Mose 16:15, 16). Das Blut des Tieres stellte das Blut Jesu dar, das vergossen wurde, um uns Vergebung für unsere Sünden zu ermöglichen (Matthäus 26:28; Hebräer 9:22).

Die Tieropfer repräsentierten Jesus, der sein Leben für alle Menschen als Opfer darbrachte.
Die Tieropfer repräsentierten Jesus, der sein Leben für alle Menschen als Opfer darbrachte.

8. Warum mussten im alttestamentlichen Heiligtumsdienst Tieropfer dargebracht werden?

"Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz; und ohne Blutvergiessen geschieht keine Vergebung." Hebräer 9:22. "Das ist mein Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden." Matthäus 26:28.

Antwort:   Die Tieropfer waren notwendig, um den Menschen verständlich zu machen, dass ihre Sünden ohne das vergossene Blut Jesu niemals vergeben werden könnten. Die schreckliche, schockierende Wahrheit lautet, dass die Strafe für die Sünde ewiger Tod ist (Römer 6:23). Da wir alle gesündigt haben, müssten wir alle sterben. Als Adam und Eva gesündigt hatten, wären sie augenblicklich gestorben, hätte nicht Jesus sein fehlerloses Leben als Opfer angeboten, um die Todesstrafe für alle Menschen auf sich zu nehmen und für ihre Schuld zu bezahlen (Offenbarung 13:8). Nach dem Sündenfall verlangte Gott, dass der Sünder ein Tieropfer brachte (1. Mose 4:3-7). Der Sünder musste das Tier mit eigener Hand töten (3. Mose 1:4, 5). Das war schockierend und machte dem Sünder die Realität der schrecklichen Folgen der Sünde (ewiger Tod) bewusst, als auch die absolute Notwendigkeit eines Erlösers und eines Stellvertreters. Ohne einen Erlöser hätte niemand auch nur die geringste Hoffnung auf Erlösung.

Das Opfersystem vermittelte durch das Symbol des geschlachteten Tieres die Erkenntnis, dass Gott seinen Sohn anstelle des Sünders sterben liess (1. Korinther 15:3). Jesus würde nicht nur ihr Erlöser sein, sondern auch ihr Stellvertreter (Hebräer 9:28). Als Johannes der Täufer Jesus begegnete, rief er aus: "Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!" Johannes 1:29. In der alttestamentlichen Zeit schauten die Menschen für ihre Erlösung in die Zukunft - auf das Kreuz. Wir schauen zurück auf Golgatha. Es gibt keine andere Möglichkeit, Erlösung zu erlangen (Apostelgeschichte 4:12).

Die Tieropfer machten die schockierende Tatsache bewusst, dass die Sünde das Leben Jesu kosten würde.
Die Tieropfer machten die schockierende Tatsache bewusst, dass die Sünde das Leben Jesu kosten würde.

9. Wie wurden die Tiere im Heiligtumsdienst geopfert und welche Bedeutung hatten diese?

"Und lege seine Hand auf des Brandopfers Haupt, so wird es angenehm sein, und ihn versöhnen." "Und soll es schlachten zur Seite des Altars gegen Mitternacht vor dem HERRN." 3. Mose 1:4, 11.

Antwort:   Wenn der Sünder ein Opfertier zur Tür des Vorhofs brachte, wurde ihm von einem Priester ein Messer und ein Becken gegeben. Der Sünder legte dann seine Hände auf das Haupt des Tieres und bekannte seine Sünden. Dies zeigte symbolisch die Übertragung der Schuld des Sünders auf das Tier. Nun wurde der Sünder als unschuldig betrachtet, das Tier hingegen als schuldig.
Da das Tier nun symbolhaft schuldig war, musste es die Strafe für die Sünde bezahlen - den Tod. Indem der Sünder das Tier mit eigener Hand töten musste, wurde ihm bewusst gemacht, dass die Sünde den Tod des unschuldigen Tieres verursacht hatte und dass seine Sünde das schuldlose Leben Jesu kosten würde.


10. Was tat der Priester mit dem Blut eines Opfertieres, das für die ganze Gemeinde dargebracht wurde? Was stellte dieses dar?

"Und der Priester, der gesalbt ist, soll Blut vom Farren in die Hütte des Stifts bringen, und mit seinem Finger hineintauchen, und siebenmal sprengen vor dem HERRN vor dem Vorhang." 3. Mose 4:16, 17.

Antwort:   Wenn ein Opfer für die ganze Gemeinde dargebracht wurde, brachte der Priester, der Jesus repräsentierte (Hebräer 3:1) das Blut in das Heiligtum und besprengte damit den Vorhang, welcher die beiden Abteilungen voneinander trennte. Die Gegenwart Gottes wohnte auf der andern Seite des Vorhangs. Dadurch wurden die Sünden vom Volkes weggenommen und symbolisch auf das Heiligtum übertragen. Dieser durch den Priester verrichtete Dienst schattete den gegenwärtigen Dienst Jesu für uns im Himmel vor. Nachdem Jesus als Opfer für unsere Sünden am Kreuz gestorben war, auferstand er und fuhr in den Himmel, um dort im himmlischen Heiligtum sein Blut für uns sprechen zu lassen (Hebräer 9:11, 12). Der Dienst des irdischen Priesters stellt Jesus dar, der sein Blut für unsere im Himmel aufgezeichneten Sünden sprechen lässt und damit verständlich macht, dass diese vergeben sind, wenn wir sie in seinem Namen bekennen (1. Johannes 1:9).

Als unser Opfer, hat Jesus uns alle Sünden vergeben und wirkt in uns ein vollständig verändertes Leben.
Als unser Opfer, hat Jesus uns alle Sünden vergeben und wirkt in uns ein vollständig verändertes Leben.

11. Worin besteht Jesu Dienst für sein Volk gemäss des Heiligtumsdienstes? Worin liegt der unschätzbare Gewinn, den wir durch seinen Dienst empfangen?

"Wir haben ... ein Opferlamm, das ist Christus, für uns geopfert." 1. Korinther 5:7. "Dieweil wir denn einen grossen Hohenpriester haben, Jesum, den Sohn Gottes, der gen Himmel gefahren ist, so lasset uns halten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte Mitleiden haben mit unsern Schwachheiten, sondern der versucht ist allenthalben gleichwie wir, doch ohne Sünde. Darum lasset uns hinzutreten mit Freudigkeit zu dem Gnadenstuhl, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden auf die Zeit, wenn uns Hilfe not sein wird." Hebräer 4:14-16.

Antwort:   Jesus dient als Opfer für unsere Sünden und als unser himmlischer Hohepriester. Jesu Tod als unser Opferlamm und Stellvertreter und sein fortwährender, mächtiger Dienst als unser himmlischer Priester bewirken zwei unglaubliche Wunder für uns:

A. Eine vollständige Veränderung des Lebens, welche Wiedergeburt genannt wird. Alle Sünden der Vergangenheit sind vergeben (Johannes 3:3-6 Römer 3:25).

B. Die Kraft, in der Gegenwart und Zukunft rechtschaffen zu leben (Titus 2:14 Philipper 2:13).

Diese zwei Wunder machen einen Menschen gerecht, was bedeutet, dass eine ungetrübte Beziehung zwischen dem Menschen und Gott besteht. Kein Mensch hat die Möglichkeit, durch Werke (eigene Anstrengung) gerecht zu werden, weil Gerechtigkeit Wunder erfordert, die allein Jesus vollbringen kann (Apostelgeschichte 4:12). Ein Mensch wird gerecht durch den Glauben an Jesus und das Vertrauen, dass er für ihn vollbringt, was er selbst nicht für sich zu tun vermag.

Das nennt die Bibel "Gerechtigkeit durch den Glauben." Ich bitte Jesus, Herr meines Lebens zu werden und vertraue ihm, dass er die dazu erforderlichen Wunder wirkt, indem ich mit ihm zusammenarbeite. Diese Gerechtigkeit, die Jesus durch ein Wunder für mich und in mir gewirkt hat, ist die einzig wahre Gerechtigkeit, die es gibt. Alles andere ist eine Täuschung.

Jesus wird uns durch seine wunderwirkende Kraft befähigen, Gottes Willen freudig zu befolgen.
Jesus wird uns durch seine wunderwirkende Kraft befähigen, Gottes Willen freudig zu befolgen.

12. Welche sechs grossartigen Verheissungen schenkt uns die Bibel bezüglich der Gerechtigkeit, die uns durch Jesus angeboten ist?

Antwort:   A. Er wird unsere Sünden der Vergangenheit zudecken und uns als schuldlos sehen (Jesaja 44:22 Johannes 1:9).

B. Am Anfang sind wir nach dem Bilde Gottes geschaffen worden (1. Mose 1:26, 27). Jesus verheisst, dieses Bild in uns wieder herzustellen (Römer 8:29).

C. Jesus weckt in uns das Verlangen, nach seinem Willen zu leben und schenkt uns seine Kraft dazu (Philipper 2:13).

D. Jesus wird uns durch seine wunderwirkende Kraft befähigen, so zu leben, wie es Gott wohlgefällig ist (Hebräer 13:20, 21 Johannes 15:11).

E. Er hebt die über uns verhängte Todesstrafe auf, indem er uns sein sündloses Leben und seinen Tod zu unserer Versöhnung anrechnet (2. Korinther 5:21).

F. Jesus übernimmt die Verantwortung, uns treu zu erhalten bis zu seiner Wiederkunft, um uns dann in den Himmel aufzunehmen (Philipper 1:6 Judas 1:24).

Jesus ist bereit, alle diese wunderbaren Verheissungen in Ihrem Leben zu erfüllen. Sind Sie bereit dazu? Knieen Sie gleich jetzt nieder und bitten Sie ihn, die Führung Ihres Lebens zu übernehmen. Er wird Sie nicht enttäuschen!

Unser Anteil an der Erlösung besteht darin, Jesus willig und freudig zu folgen, wohin er führt.
Unser Anteil an der Erlösung besteht darin, Jesus willig und freudig zu folgen, wohin er führt.

13. Hat ein Mensch irgend einen Anteil, um durch den Glauben gerecht zu werden?

"Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel." Matthäus 7:21.

Antwort:   Ja. Jesus sagt, dass wir den Willen seines Vaters tun müssen. In der alttestamentlichen Zeit brachte ein wahrhaft bekehrter Mensch immer wieder Lammopfer, um damit sowohl seine Reue über die Sünde, als auch seinen Herzenswunsch zum Ausdruck zu bringen, dass der Herr der Führer seines Lebens sein möge.

Auch heute müssen wir uns Jesus täglich neu weihen (1. Korinther 15:31) und ihm die Herrschaft über unser Leben übergeben, damit er seine verheissenen Wunder an und in uns wirken kann. Wir müssen gewillt sein, gehorsam zu sein und Jesus zu folgen, wohin er führt (Johannes 12:26 Jesaja 1:18-20).

Die Sünde veranlasst uns, eigene Wege gehen zu wollen (Jesaja 53:6) und uns gegen den Herrn aufzulehnen, so wie Satan dies zu Anbeginn tat (Jesaja 14:12-14).

Jesus die Herrschaft über unser Leben zu geben ist so schwierig wie das Ausreissen eines Auges oder eines Armes (Matthäus 5:29, 30), weil die Sünde so süchtig macht und nur durch Gottes Kraft überwunden werden kann (Markus 10:27).

Viele glauben, dass Jesus alle, die sich zur Erlösung bekennen, in den Himmel nehmen würde - ungeachtet ihres Verhaltens. Dem ist aber nicht so. Dieser Gedanke ist eine Erfindung Satans. Ein Christ muss den Lebensstil Jesu annehmen (1. Petrus 2:21). Das mächtige Blut Jesu kann dies in uns allen bewirken (Hebräer 13:12), wenn wir ihm die Herrschaft über unser Leben übergeben und ihm freudig folgen, wohin er führt - selbst wenn der Weg manchmal steinig und rauh sein mag (Matthäus 7:13, 14), 21).

Der Bock des Herrn stellte Jesus dar, der für unsere Sünden sterben würde.
Der Bock des Herrn stellte Jesus dar, der für unsere Sünden sterben würde.

14. Können Sie mir helfen, die Bedeutung des Versöhnungstages zu verstehen?

Antwort:   A. Einmal im Jahr wurde in Israel am Tag der Versöhnungder Tag des Gerichtes feierlich gehalten (3. Mose 23:27). Alle wurden aufgefordert, jede Sünde zu bekennen. Wer diesen Aufruf nicht befolgte, wurde am selben Tag für immer aus dem Lager Israels ausgeschlossen (3. Mose 23:29).

B. Zwei Böcke wurden gewählt: Der eine für den Herrn der andere als Sündenbock, der Satan darstellte (3. Mose 16:8). Der Bock des Herrn wurde geschlachtet und als Opfer für die Sünden des Volkes dargebracht (3. Mose 16:9). An diesem besonderen Tag wurde das Blut in das Allerheiligste gebracht und auf und vor den Gnadenthron gesprengt (3. Mose 16:14). Nur an diesem besonderen Gerichtstag betrat der Hohepriester das Allerheiligste, um Gott am Gnadenthron zu begegnen.

Das Blut, mit dem der Gnadenthron besprengt wurde (Jesu Opfer bedeutend), wurde von Gott angenommen, wodurch die bekannten Sünden des Volkes vom Heiligtum auf den Hohenpriester übertragen wurden. Danach übertrug er diese bekannten Sünden auf den Sündenbock, der in die Wüste geführt wurde (3. Mose 16:16, 20-22). Auf diese Weise wurde das Heiligtum von den Sünden des Volkes gereinigt, die durch das Besprengen des Vorhangs mit Blut während eines Jahres dorthin übertragen worden waren und sich angesammelt hatten.

Israels Versöhnungstag war ein Symbol für das Endgericht, welches das Sündenproblem im ganzen Universum für immer lösen wird.
Israels Versöhnungstag war ein Symbol für das Endgericht, welches das Sündenproblem im ganzen Universum für immer lösen wird.

15. Schattet der Versöhnungstag einen Teil von Gottes grossem Erlösungsplan vor, wie die andern Dinge des irdischen Heiligtums und seines Dienstes?

"So mussten nun der himmlischen Dinge Vorbilder mit solchem gereinigt werden; aber sie selbst, die himmlischen, müssen bessere Opfer haben, denn jene waren." Hebräer 9:23.

Antwort:   Ja. Der Dienst jenes Tages wies auf die Tilgung der Sünde durch den wahren Hohepriester im himmlischen Heiligtum hin. Durch sein vergossenes Blut, das denen angerechnet wird, die im Buche des Lebens vermerkt sind, wird Christus die Entscheidung seines Volkes bestätigen, ihm in Ewigkeit zu dienen. Dieser besondere Gerichtstag (Yom Kippur) schattete die endgültige Versöhnung für den Planeten Erde vor. Durch den jährlichen Typus des Versöhnungstages wird der ganzen Menschheit zugesichert, dass unser treuer Hohepriester, Jesus Christus, immer noch im Himmel für sein Volk eintritt und bereit ist, die Sünden all derer zu tilgen, welche an sein vergossenes Blut glauben. Die endgültige Versöhnung führt zum letzten Gericht, welches das Sündenproblem im Leben jedes einzelnen klären wird.

Bedeutsame Ereignisse
In den nächsten zwei Lektionen werden Sie entdecken, wie der Symbolismus des irdischen Heiligtums - und der Versöhnungstag im besonderen - bedeutsame Ereignisse für die Endzeit vorschatten, die Gott vom himmlischen Heiligtum aus geschehen lassen wird.

Das Datum für das Gericht
In der nächsten Lektion werden wir eine entscheidende biblische Prophezeiung prüfen, die von Gott als Datum für den Beginn des himmlischen Gerichts festgelegt wurde. In der Tat aufregend!


16. Ich bin bereit, die Gerechtigkeit Christi anzunehmen, was Vergebung, Reinigung von Sünde und die Kraft zu einem Gott wohlgefälligen Leben in Gegenwart und Zukunft bedeutet.

Antwort:   


Quiz Fragen

1. Welche Dinge befanden sich im Vorhof des Heiligtums? (2)
_____   Der Gnadenthron.
_____   Das Waschbecken.
_____   Stühle.
_____   Der Brandopferaltar.

2. Gottes Gegenwart weilte am Gnadenthron. (1)
_____   Ja
_____   Nein

3. Der siebenarmige Leuchter repräsentierte (1)
_____   Jesus, das Licht der Welt.
_____   Das zweite Kommen Christi.
_____   Die schimmernden Mauern des neuen Jerusalem.

4. Gottes Absicht mit der Errichtung des Heiligtums und dessen Dienst war, (1)
_____   den Menschen das Verständnis über Engel zu eröffnen.
_____   dem Volk Fleischnahrung zu verschaffen.
_____   den Erlösungsplan symbolisch darzustellen.

5. Wer entwarf die Pläne für das Heiligtum? (1)
_____   Noah
_____   Ein Engel
_____   Aaron
_____   Gott

6. Die Zehn Gebote befanden sich im Innern der Bundeslade. (1)
_____   Ja
_____   Nein

7. Die geschlachteten Opfertiere repräsentierten (1)
_____   den heiligen Geist.
_____   Kriege.
_____   Jesus.

8. In welcher doppelten Weise dient uns Jesus gemäss des Heiligtums? (2)
_____   Als König.
_____   Als Opfer.
_____   Als Hohepriester.
_____   Als Herrscher des Universums.

9. Was trifft auf das irdische Heiligtum zu? (2)
_____   Es wies drei Abteilungen auf.
_____   Es war ein zeltähnlicher Bau.
_____   Seine Grösse: 150m x 300m
_____   Der Vorhof bestand aus Eisensäulen und leinernen Tüchern.
_____   Das Dach bestand aus ägyptischen Ziegeln.
_____   Das Waschbecken befand sich im Allerheiligsten.

10. Die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt, ist die einzig wahre Gerechtigkeit. (1)
_____   Ja
_____   Nein

11. Gerechtigkeit durch den Glauben kommt durch (1)
_____   menschliche Werke.
_____   die Taufe.
_____   allein durch den Glauben an Jesus Christus.

12. Wer tötete das Opfertier, welches der Sünder brachte? (1)
_____   Gott.
_____   Der Priester.
_____   Der Sünder.

13. Welche Aussagen sind richtig bezüglich der Gerechtigkeit, die Jesus anbietet? (3)
_____   Sie wird Gottes Bild in uns wieder herstellen.
_____   Es handelt sich nicht um Wunder.
_____   Unsere guten Werke sind ein grosser Teil davon.
_____   Sie bedeckt unsere Sünden der Vergangenheit.
_____   Sie weckt in uns den Wunsch, nach Gottes Willen zu leben.

14. Welche Aussagen sind richtig bezüglich des Versöhnungstages? (4)
_____   Er wurde monatlich gehalten.
_____   Es war ein Tag des Gerichts.
_____   Es war ein Tag der Spiele und des Vergnügens.
_____   Er war ein Symbol für das Endgericht.
_____   Der Sündenbock stellte Satan dar.
_____   Das Blut wurde in das Allerheiligste gebracht.

15. Gerechtigkeit bedeutet, in rechter Beziehung zu Gott zu stehen. (1)
_____   Ja
_____   Nein

16. Das Töten eines Tieres verhalf dem Volk zum Verständnis, dass die Sünde für alle Menschen die Todesstrafe zur Folge hat. (1)
_____   Ja
_____   Nein

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