Neue Vorsätze für das neue Jahr: Der Schlüssel zu einem besseren Jahr 2021?
Zu dieser Jahreszeit fangen Menschen auf der ganzen Welt an, Vorsätze für das neue Jahr zu fassen – unsere „Neujahrsvorsätze“. Wir schwören uns, abzunehmen, Sport zu treiben, unser Budget einzuhalten, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und weniger Zeit an unseren Job gefesselt zu sein. Oder wir versprechen, bestimmte Gewohnheiten aufzugeben und unter anderem auf Zigaretten, Alkohol, Kohlenhydrate oder Gluten zu verzichten.
Bis Mitte Februar sind die meisten dieser Vorsätze jedoch nur noch ferne Erinnerungen. Die Sofas im Wohnzimmer locken; Sportvereine verzeichnen einen starken Rückgang der Besucherzahlen; Stammgäste sind wieder in ihren alten Stammlokalen anzutreffen. Und das Leben kehrt allmählich in seinen gewohnten Trott zurück für uns Gewohnheitstiere – bis natürlich wieder das Jahresende naht und unser jährliches Ritual der Selbstverbesserung erneut unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Der klinische Psychologe und emeritierte Professor für Psychologie an der University of Rochester im Bundesstaat New York, Richard Ryan, bekannt für seine Motivationsforschung, bestätigt: „Die Beweislage zeigt, dass es den Menschen meistens nicht gelingt, [ihre Vorsätze einzuhalten].“
Benjamin Hardy, Bestsellerautor von „Willpower Doesn’t Work: Discover the Hidden Keys to Success“, machte die Aufschieberitis dafür verantwortlich: „Je größer die Veränderung oder das Projekt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir es aufschieben und desto länger dauert es. … Wie bei Schulden gilt: Je länger man die notwendige Arbeit in die Zukunft schiebt, desto schwieriger wird es, sich ihr zu stellen.“
Vorsätze in der Krise
Dann kam 2020 – oder genauer gesagt: COVID-19. Und das Leben, wie wir es kannten, war im Handumdrehen vorbei.
Jetzt, nach fast einem Jahr voller Zoom-Meetings, abgesagter Urlaube und – für viele Familien – Tragödien, betrachten die Menschen ihre Neujahrsvorsätze in einem ganz neuen Licht. Eine OnePoll-Umfrage unter 2.000 Amerikanern ergab, dass „sieben von zehn Erwachsenen … ihre materialistischen Neujahrsvorsätze für 2021 über Bord werfen“ und sich für längerfristige Ziele entscheiden, wie „Geld für die Zukunft sparen“, oder für eher sentimentale Ziele, „wie mehr Zeit mit der Familie zu verbringen“.
Der Kolumnist Chuck Jaffe von der Seattle Times schlug „Dreijahresvorsätze“ vor, um dem Elend der Coronavirus-Pandemie entgegenzuwirken: „Setzen Sie sich Ziele für die nächsten drei Jahre. Auf diese Weise blicken Sie über die Pandemie hinaus auf den Stand der Dinge, sobald wir die neue Normalität erreicht haben. … Konzentrieren Sie sich darauf, was Sie zurückgewinnen, wiederaufbauen, schützen und verbessern möchten.“
Wie es sich für jede Krise gehört, haben sich die Prioritäten der Menschen verändert. Wenn man das Leben durch die Brille der Ungewissheit betrachtet, relativiert sich vieles. Plötzlich ist es einem wichtiger, Zeit mit seinen Lieben zu verbringen, als seine Lieblingsserie am Stück zu schauen. Es fällt plötzlich leichter, diese Woche ein paar Dollar mehr zu sparen, weil man nicht weiß, ob man nächste Woche arbeiten wird. Oder, wie Jaffe es formulierte: „Ein Vorsatz, … besseres Sauerteigbrot zu backen … ist im Moment wirklich nicht inspirierend oder lebensverändernd.“
Veränderung zieht Veränderung nach sich. Finder.com, „eine unabhängige Vergleichsplattform und ein Informationsdienst“ mit Sitz in New York City, berichtete: „Schätzungsweise 188,9 Millionen erwachsene Amerikaner (74,02 % der Bevölkerung) geben an, dass sie entschlossen sind, etwas Neues zu lernen, ihren Lebensstil zu ändern oder sich ein persönliches Ziel zu setzen, um sich im Jahr 2021 zu verbessern – ein Anstieg von 15,17 % gegenüber dem Vorjahr.“
Es scheint, als seien das nicht nur leere Worte. Die Menschen meinen es ernst mit dem „echten Fortschritt“. Die OnePoll-Umfrage ergab, dass 45 Prozent der Amerikaner sogar „Meilensteine für das ganze Jahr“ festlegen und 44 Prozent „einen Plan mit konkreten Schritten für jedes ihrer neuen Ziele“ haben. Wir sprechen hier von Verantwortlichkeit.
Der Schlüssel in der Bibel
Es sieht also so aus, als wollten die Menschen echte Veränderungen in ihrem Leben. Das Jahr 2020 war für viele Menschen vieles, aber eines ist sicher: Die Menschen wollen kein weiteres Jahr wie dieses.
Der Schlüssel liegt darin, in unserem täglichen Leben Jesus immer ähnlicher zu werden.
Jesus möchte, dass wir uns auf ihn verlassen. Er sagt zu seinen Jüngern: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen“ (Matthäus 11,29). Und in 2. Korinther 3,18 heißt es: „Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel und werden so in sein Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie durch den Geist des Herrn.“ Die Hingabe an Christus bringt echte Veränderung, die – wie sein Wort – für immer Bestand hat.
„Wenn du Sein Wort liest und sich die Wahrheiten von Gottes Geschichte und Erzählung in deinem Geist einprägen, und wenn du betest und auf den Charakter Jesu schaust, wirst du verwandelt werden“, ermutigt Pastor Doug Batchelor in seinem kostenlosen Online-Bibelstudium„Reformation: Die Bereitschaft zu wachsen und sich zu verändern“.
Warum fängst du nicht mit Pastor Dougs Vorschlag an? Lies Gottes Wort mit einem willigen und betenden Herzen – und es ist garantiert, dass sich dein Leben zu verändern beginnt. Das ist ein Versprechen direkt von Jesus. Wir können dir sogar bei deinem Plan für deine Vorsätze helfen. Unser Bibelstudienkurs ist nicht nur kostenlos; er ist online verfügbar und lässt sich definitiv innerhalb des neuen Jahres abschließen. Also fang noch heute mit deinem Neujahrsvorsatz an!
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