Die Falle des Teufels

Eine 23-jährige Frau schwamm am Sonntagnachmittag (15. Mai 2016) in der Nähe des Red Reef Parks bei Boca Raton, Florida, als sie von einem Hai in den rechten Unterarm gebissen wurde. Der etwa 60 Zentimeter lange Ammenhai ließ nicht los, sodass die Frau in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden musste. Obwohl sie durch das Erlebnis erschüttert war, befand sie sich in einem stabilen Zustand und wurde später entlassen.

Jim Abernathy, ein lokaler Naturschützer und Haiexperte, glaubt zu wissen, wie es dazu kam. „Ich bin zu 99 Prozent sicher, dass die Frau den Hai am Schwanz gepackt hat, und da der Hai nur so groß ist, drehte er sich um und biss sie direkt in den Arm.“ Er erklärte, dass die meisten Floridianer, die im Meer schwimmen, wissen, dass Ammenhaie nichts mit Menschen zu tun haben wollen und nur angreifen, wenn sie provoziert werden.

Wenn Haie Menschen angreifen, handelt es sich in der Regel um eine Verwechslung. Ein Hai könnte Menschen mit natürlicher Beute verwechseln, wie zum Beispiel einem Fisch oder einem anderen Meerestier. Normalerweise lassen sie die Person nach dem ersten Biss wieder los. Jedes Jahr werden etwa 33 Amerikaner von Haien angegriffen, und etwa eine Person stirbt jährlich an den Folgen solcher Angriffe. Ein professioneller Taucher sagt, dass man sich vor Augen halten muss, dass Haie keine bösartigen Kreaturen sind, die ständig auf der Suche nach Menschen sind, um sie anzugreifen. Sie folgen einfach ihrem Jagdinstinkt.

Während Haie keine bösen Absichten haben, gibt es einen finsteren Feind, der darauf aus ist, Menschen anzugreifen und zu vernichten.

Der Apostel Paulus beschreibt das Wirken Satans und seiner Heerscharen gegen Christen folgendermaßen: „Denn wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister in den himmlischen Regionen“ (Epheser 6,12). Bei der Beschreibung des Wirkens des Teufels machte Jesus deutlich: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu vernichten“ (Johannes 10,10).

Wie der Ammenhai versucht der Teufel, unschuldig zu wirken, ist aber schnell dabei, uns in seinen bösen Griff zu nehmen. Deshalb ist es besser, sich so weit wie möglich von „den listigen Anschlägen des Teufels“ (Epheser 6,11) fernzuhalten und sich Jesus zu nähern. Vergiss niemals: „Wer im Schutz des Höchsten wohnt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt“ (Psalm 91,1). Durch die Kraft Christi können wir „dem Fallstrick des Teufels entrinnen“ (2. Timotheus 2,26).


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